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Google-Denkfabrik fordert „grundlegende Neuausrichtung“ des Urheberrechts

Die im Sommer vergangenen Jahres ins Leben gerufene Denkfabrik Collaboratory von Google hat „Leitlinien für ein Regelungssystem für kreative informationelle Güter“ vorgestellt, die sich für eine Abkehr von der „naturrechtlichen Logik“ des „geistigen Eigentums“ stark machen. Das meldet der Online Dienst von Heise,

„Die Interessen der Produzenten sollen weiter geschützt werden, aber die der Allgemeinheit im Vordergrund stehen“, erklärte Till Kreutzer, Leiter der neunköpfigen Verfassergruppe des Papiers zur grundlegenden Neufassung des Urheberrechts in Berlin. Ausschließlichkeitsrechte für Verwerter müssten demnach einer „gesonderten Begründung“ bedürfen, was auch im Einklang mit verfassungsrechtlichen Grundsätzen stünde.

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