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Reader’s Digest dementiert die Prüfung eines Insolvenzantrages

Reader’s Digest hat Gerüchte dementiert, wonach das Unternehmen einen Antrag auf Insolvenz gestellt habe. Das berichetet heute die Financial Times Deutschland.

Dennoch: Das Unternehmen stöhne unter einer Schuldenlast von 2 Mrd. Dollar. Befürchtet werde, dass das Unternehmen in Zeiten der Finanzkrise damit nicht mehr schlagkräfitg genug sein. Ein wenig Zeit habe das Unternehmen noch, so die FTD: Bis 2013 müssen die Schulden zurückgezahlt werden.

Zu diesen Meldungen hat Mary Berner, President and CEO von The Reader’s Digest Association, Inc., heute ausführlich Stellung bezogen.

Wir drucken ihr Statement im Wortlaut:

„Wie Sie vielleicht bereits gesehen haben, hat Bloomberg News Service einen Artikel veröffentlicht, der berichtet, dass The Reader’s Digest Association, Inc. (RDA) die Anwaltskanzlei Kirkland & Ellis eingeschaltet hat. Diese tritt als Berater bei Konkursfällen und anderen Formen der Restrukturierung auf. Weitere Agenturen haben die Meldung von Bloomberg aufgegriffen und ihr, nachdem sie deren Inhalt nicht bestätigen konnten, ihre eigenen Spekulationen hinzugefügt. Grundlage der ursprünglichen Meldung war eine nicht näher genannte, angeblich mit dem Sachverhalt „vertraute“ Quelle. Von dieser Meldung ausgehend formulierten verschiedene Medien vorschnell, dass RDA Konkurs anmelden werde.

Ich versichere Ihnen, dass dies nicht den Tatsachen entspricht.

Folgendes hat sich wirklich zugetragen: RDA hat proaktiv die angesehene Anwaltskanzlei Kirkland & Ellis beauftragt, die Unternehmen in einem weiten Spektrum an Konzernangelegenheiten berät. Ebenso hat RDA einen renommierten Finanzberater, Miller Buckfire, hinzugezogen, der uns hinsichtlich zahlreicher Restrukturierungs- und Finanzierungsthemen berät. Wir möchten die besten Berater während dieser schwierigen wirtschaftlichen Situation an unserer Seite haben. Die Beauftragung solcher Berater gibt uns die Sicherheit, dass wir gut vorbereitet sind und die richtigen Schritte unternehmen. Sie werden unseren Konzern unterstützen, die Probleme des Marktes zu bewältigen, indem sie strategische Initiativen ausloten. Dies beinhaltet unter anderem die Beschaffung zusätzlichen Kapitals und die Verringerung unserer finanziellen Belastungen.

Kurz gesagt: Wir stellen sicher, dass wir vorbereitet sind, dass wir über die besten Pläne und den besten Rat verfügen, um proaktiv in diesem sich schnell verändernden Umfeld agieren zu können. Wir möchten uns nicht zu einem späteren Zeitpunkt mit eingeschränkten Möglichkeiten abfinden müssen.

Unsere Gewinn- und Verlustrechnung des 2. Quartals im laufenden Wirtschaftsjahr, die wir letzten Monat eingereicht haben, weist aus, dass, obwohl die Ergebnisse im Vergleich zum letzten Jahr zurückgegangen sind, wir trotzdem unseren Schuldendienst erbringen konnten und wir keineswegs mit unseren finanziellen Verpflichtungen in Verzug sind. Außerdem hat unser Chief Financial Officer (CFO) Tom Williams vergangene Woche im Gespräch mit unseren Kreditgebern erklärt, dass das Unternehmen erwartet, zusätzliche $ 50 Millionen EBITDA in der zweiten Hälfte des Wirtschaftsjahres 2009 zu erwirtschaften, und zwar durch Einsparungen, die auf unseren Rezessionsplan und unsere IT-Outsourcing-Initiative zurückgehen.

Unsere Geschäftsaktivitäten übertreffen in vielerlei Hinsicht die unserer Wettbewerber. Wir glauben, dass wir besser positioniert sind als die meisten unserer Mitbewerber, um in einer tiefen Rezession Anklang bei den Kunden zu finden. Beispielsweise verfolgen wir weiterhin aggressiv unsere Wachstumsinitiativen, trotz einer straffen Kontrolle unserer Geldmittel und der Einführung des oben erwähnten Rezessionsplans.

Keine Frage, dies ist für uns eine schwierige Zeit und es wird auch kurzfristig so bleiben, solange wir durch den rezessionsbedingten Gegenwind steuern und weltweit Umsätze zurückgehen. Wir vertrauen weiterhin auf unseren Businessplan, unsere starken Kundenbeziehungen, auf unsere Produkte und natürlich auf die Fähigkeiten und die Kreativität unseres Managements und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

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