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Berlin: Der Karl-May-Verlag lud Buchhändler zu Ausstellungsbesuch ins Deutsche Historische Museum

Karl-May-Verleger Bernhard Schmid versteht etwas von Kundenpflege. Er war am

Kurator Johannes Zeilinger, Verleger Bernhard Schmid (v. l.)

Wochenende aus Bamberg angereist um mit dem Berliner Buchhandel die Ausstellung „Karl May – Imaginäre Reisen“ zu besuchen, die noch bis zum 6. Januar im Deutschen Historischen Museum zu sehen ist.

Am Eingang grüßt ein Bravo-Starschnitt von „Winnetou“ Pierre Brice aus dem Jahr 1964 „Wir wollen auch Erinnerungen wecken“, so Initiator und Kurator Johannes Zeilinger, der es sich nicht nehmen ließ, die Buchhändler persönlich durch die viel beachtete Ausstellung zu führen. Fünf Jahre lang dauerten die Vorbereitungen. Nun veranschaulicht die Schau anhand des erstmals ausgestellten Nachlasses den Aufstieg Karl Mays vom armen Webersohn zum Bestsellerautor. Immerhin ist Karl May nach Verlagsangaben mit über hundert Millionen Büchern der meistgelesene Schriftsteller deutscher Sprache. Seine „Gesammelten Werke und Briefe“ sind inzwischen auf rund 90 Bände angewachsen.

In Anspielung auf die Harry Potter Begeisterung riet Schmid den Buchhändlern, ihren Kunden Karl May zu empfehlen. Wenn sie dann einen Neukunden finden, könnten sie nicht nur sieben, sondern im Laufe der Jahre mehr als 80 Bände verkaufen. Gleichzeitig stellte Schmid „das schwerste Karl-May-Buch aller Zeiten“ vor, die neue Bildbiografie „Karl May und seine Zeit“. Buchhändler, die den Termin verpasst haben, können sich freuen. Schmid bietet ihnen Freikarten für einen späteren Besuch der Ausstellung an.

Informationen beim Verlag unter: www.karl-may.de

Informationen zur Ausstellung unter http://www.dhm.de/ausstellungen/karl-may/index.html

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