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Lesetipp NZZ: Bücher wie Kokusnüsse verkaufen / Wie Karger in Basel überleben will

„Früher habe ich Früchte und Gemüse verkauft, heute sind es Bücher. Ich bin primär Unternehmer, nicht Buchhändler.“ Mit solchen Bekenntnissen macht der 47-jährige Philip Karger, Geschäftsführer der akademischen Buchhandlung Karger Libri in Basel, laut Neue Zürcher Zeitung (NZZ) deutlich, dass er aus anderem Holz geschnitzt ist als das Gros der übrigen Branchenvertreter. Im Unterschied zu den meisten anderen Buchhändlern hat Karger auch die vom Bundesrat am 2. Mai verfügte Aufhebung der Buchpreisbindung freudig begrüsst und beschlossen, noch am gleichen Tag seine Preise zu senken.

Kargers Erfahrungen: Angesichts der Dominanz von Migros und Coop etwa im Segment der (billigen) Bananen habe man bei Manor seinerzeit auf Nischen gesetzt und zum Beispiel sichergestellt, dass man die besten Kokosnüsse anbieten konnte. Für Karger steht fest, dass die kleineren Buchläden dann eine Chance haben, wenn sie sich als die Kokosnussverkäufer der Buchbranche bewähren.

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