Home > Archiv > Büchervernichtung in Eichstätt hat juristisches Nachspiel

Büchervernichtung in Eichstätt hat juristisches Nachspiel

Die Vernichtung von gut achtzig Tonnen alter Bücher aus den Beständen der bayerischen Kapuziner an der Katholischen Universität Eichstätt [mehr…] wird juristische Konsequenzen haben, hat die „Tagespost“ erahren. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt ermittelt nun wegen Verdacht auf Untreue gegen die Bibliotheksleiterin Angelika Reich, nachdem die Erlanger Rechtsanwältin Ulrike Männlein Mitte Januar Strafanzeige gegen Reich erstattet hatte.

In der Erlanger Kanzlei sind fünf aus den Altpapiercontainern gerettete Bücher abgegeben worden. Drei der teilweise besterhaltenen und ledergebundenen Bände stammen aus dem siebzehnten beziehungsweise achtzehnten Jahrhundert: Die „Kurze katholische Auslegung aller feiertäglichen Evangelien“ (1626), die „Sermones Sancti“ von Thomae a Villa nova (1661) und das „Theatrum Asceticum“ (1747) gehören dem Freistaat Bayern.

Weiterlesen(http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=30172)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

SPIEGEL Buchpreis 2026 mit Neuerungen

Der SPIEGEL vergibt am Montag, 16. November 2026 zum zweiten Mal den SPIEGEL Buchpreis. Ausgezeichnet werden herausragende belletristische Werke, die in diesem Jahr auf Deutsch erscheinen. Berücksichtigt werden dabei sowohl

weiterlesen

Weckruf von Marc Raschke erobert die BoD-Bestsellerliste

„Die Rechten in Deutschland haben längst verstanden, wie Politik heute funktioniert: nicht über sachliche Inhalte, sondern Emotionen“, fasst der Journalist Marc Raschke zusammen. Seine Analyse bei BoD setzt sich an die Spitze der meistverkauften Titel des Selfpublishing-Anbieters.

weiterlesen