
l. Rolf Seelmann-Eggebert,
der den Scheck entgegennimmt
Buchhandlungen und Verlage in Baden-Württemberg haben einen Tag vor dem Welttag des Buches für das UNICEF-Bildungsprojekt „Schulen für Afrika“, das den Bau von neuen Schulgebäuden in sechs afrikanischen Ländern ermöglicht, gespendet: 25.018 Euro konnten am Abend des 22. April an UNICEF überreicht werden.
Bei einem Fest anlässlich des Welttages des Buches im Literaturhaus Stuttgart übergab Dr. Konrad M. Wittwer, Vorsitzender des baden-württembergischen Buchhandelsverbandes, einen Scheck mit der Spendensumme an den Journalisten Rolf Seelmann-Eggebert, der die Spende stellvertretend für UNICEF entgegennahm. Zustande gekommen war die Summe durch die Beteiligung von 300 baden-württembergischen Buchhandlungen, die 25 Cent von jedem verkauften Buch an diesem Samstag für UNICEF bereitstellten; auch Verlage in Baden-Württemberg trugen zum Spendenaufkommen bei – sie spendeten 25 Cent für jeden Titel ihres Gesamtprogramms.
Das UNICEF-Projekt „Schulen für Afrika“ ermöglicht den Bau neuer Schulgebäude in den sechs afrikanischen Ländern Angola, Malawi, Ruanda, Mosambik, Simbabwe und Südafrika. Zudem bildet UNICEF Lehrer aus und stellt Schulmaterialien zur Verfügung. 45 Millionen Kinder gehen im südlichen Afrika immer noch nicht zur Schule. Einem Teil von ihnen ermöglicht das Projekt eine schulische Grundbildung: Sie lernen nicht nur lesen, schreiben und rechnen, sondern bekommen auch wertvolle Informationen über Gesundheit und Hygiene – vor allem auch AIDS-Vorsorge.
Die Übergabe der Spende aus Baden-Württemberg fand im Rahmen eines Bücherfestes im Literaturhaus Stuttgart statt. Unter der Moderation von Dr. Lerke von Saalfeld (SWR) berichteten Dr. Marion Ackermann, Direktorin des Kunstmuseums Stuttgart, die Autorin Gaby Hauptmann, Prof. Dr. Berthold Leibinger, Aufsichtsratsvorsitzender der Trumpf GmbH + Co. KG, der Politiker Dr. Christoph Palmer und der Journalist Rolf Seelmann-Eggebert über ihr „Buch Nummer 1“.