Wie BuchMarkt soeben exklusiv erfahren hat, kommt Random House dem Kartellamt beim Streit um die Übernahme der UHL-Gruppe jetzt entgegen und bietet an, folgende Verlage nicht zu übernehmen: Econ, Ullstein, List, Claassen, Propyläen. Verkauft werden soll dafür Sierra, und verzichtet werden soll auf die Verlagsrechte von Danielle Steel. Übernommen werden soll jedoch Heyne ohne MVS und die esoterischen Reihen.
Damit könnte sich bestätigen, was die Branche schon länger vermutet: Bei dem ganzen UHL-Deal ist es von Anfang an nur um Heyne gegangen: Nachzulesen im heute erschienen BuchMarkt „Ein Konflikt, bei dem es um viel geht“ von unserem Chefkorrespondenten Gerhard Beckmann.
Wie unser Informant weiter erfahren hat, prüft das Kartellamt gegenwärtig, ob die ausgegliederten Verlage allein überhaupt überlebensfähig sind und ob mit dem Angebot der Forderung, Random House dürfe nicht über 30% Prozent Marktanteil kommen, entsprochen werde.
Bücher und Autor:innen in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“
Um diese Buchgeschichten geht es im Feuilleton der kommenden „FAS“: Das große Walzern Die österreichische Schriftstellerin Stefanie Sargnagel war 2024 auf dem Wiener Opernball – und hat ein böses und