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Medienpreis für junge Journalisten verliehen

Journalistische Texte aus Print- und Onlinemedien, die in origineller Weise das Thema Lesen behandeln, werden in diesem Jahr erstmals mit dem „Dietrich Oppenberg-Medienpreis der Stiftung Lesen für junge Journalisten“ ausgezeichnet.
Die Mitglieder der Jury, u.a. Prof. Dr. Klaus Ring (Geschäftsführer der Stiftung Lesen), Helmut Heinen (Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger), Dr. Richard Kiessler (Chefredakteur der NRZ) und Gabriele Bartelt-Kircher (Leiterin der Journalistenschule Ruhr) haben nun über die Gewinner der mit insgesamt DM 10.000 dotierten Auszeichnung entschieden: Der erste Preis geht an Annika Völk (18) und Bernhard Hügler (33) für das in der Südwest-Presse Ulm erschienene Feature „Winnetou lässt sich nicht unterkriegen, Karl May frisst Staub“. Die Berlinerin Susanne Leinemann (33) erhält für eine Bestandsaufnahme der deutschen Lesekultur in Ost und West, erschienen in der WELT, den zweiten Preis. Mit der Gehörlosensprache befasst sich der mit dem dritten Preis prämierte Text von Barbara Hübner (31), veröffentlicht in der Berliner Zeitung. Einen Sonderpreis erhält Mithu M. Sanyal (30) aus Düsseldorf für ein im WDR gesendetes Radiofeature über die Kulturgeschichte des Alphabets.
Die Preisverleihung, an der Bundespräsident Johannes Rau als Schirmherr der Stiftung Lesen teilnehmen wird, findet am 14. Dezember 2001 im Haus der Presse in Berlin statt. Gastgeber ist der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. Im kommenden Jahr wird der Preis erneut ausgeschrieben, bewerben können sich Journalisten bis 35 Jahre.

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