Beim Poker um die deutschen Rechte für den Roman Billy Elliot von Melvin Burgess ist der Ravensburger Buchverlag als Gewinner hervorgegangen. Der Roman basiert auf dem gleichnamigen Kinofilm, in dem der Protagonist lieber Ballett-Tänzer werden will als Boxer. Burkhard Heiland, der den Titel betreut, freut sich über den Zuschlag: „Uns hat geholfen, dass wir schon zuvor erfolgreich englische Star-Autoren im Jugendbuch betreut haben. Darunter auch David Almond, der in England einer der bedeutendsten Schriftsteller im Kinder- und Jugendbuchsektor ist. Das überzeugte auch die Agenten von Melvin Burgess.“ Das Buch wird kurzfristig ins Herbstprogramm genommen und erscheint im September. Als Übersetzerin konnte Heike Brandt gewonnen werden, selbst Jugendbuch-Autorin sowie Übersetzerin einiger anderer Burgess-Titel.
Frank Reifenberg: „‚Mädchentitel‘ verkaufen sich besser“
Der Autor Frank Reifenberg engagiert sich vielfältig für die Leseförderung von Jungen. Sein neuer Jugendthriller erscheint am 25. Juni bei Knesebeck. Wir haben ihn gefragt, warum Jungen weiterhin weniger als