„Bodo Kirchhoffs neuer Roman „Parlando“ wird im Herbst bei der Frankfurter Verlagsanstalt – und nicht wie bisher bei Suhrkamp erscheinen. Der Autor erklärte, dass seine Entscheidung zum Verlagswechsel nur diesen einen Roman betreffe. Kirchhoff hatte 1990 mit seinem damals von Joachim Unseld betreuten Roman „Infanta“ internationalen Erfolg; an seinem neuen Buch, in dem es auch um ein spannungsvolles Vater-Sohn-Verhältnis geht, hat er acht Jahre gearbeitet. Der FVA-Verleger und Kirchhoff, seit Jahren eng befreundet, hoffen, mit dem neuen Roman die damalige Erfolgsgeschichte fortschreiben zu können.“
Josia Jourdan: Die Finanzierungsfrage im Literaturbetrieb
Ich will ehrlich sein. Ich weiß auch noch nicht ganz, woher das Geld für neue Konzepte kommen soll. Zu undurchsichtig sind die finanziellen Strukturen bei Verlagen. Wir reden ja nicht