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Carlsen Verlag widerruft Einigung mit unautorisierten Übersetzern

Neues im Streit um die unautorisierten Übersetzungen von Harry Potter (siehe u.a. unsere Meldung vom 31.8. Urheberrecht). Der Carlsen Verlag widerruft die inzwischen erzielte Einigung mit dem Berliner Bernd Koelemann. Carlsen-Geschäftsführer Klaus Kämpfe-Burghardt: „Weder wusste der Carlsen Verlag von der massiven Nutzung der sogenannten Fanseiten für Werbezwecke, noch kann ein Kinder- und Jugendbuchverlag akzeptieren, dass im Gästebuch auf dem Werbeplatz am späteren Abend ein Link zu einer Hardcore-Pornoseite installiert war.“ Weiter heißt es: „Wir kooperieren nicht mit Partnern, die die Faszination der Welt von Harry Potter für die Verbreitung von indizierten Inhalten benutzen.“

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