Neues im Streit um die unautorisierten Übersetzungen von Harry Potter (siehe u.a. unsere Meldung vom 31.8. Urheberrecht). Der Carlsen Verlag widerruft die inzwischen erzielte Einigung mit dem Berliner Bernd Koelemann. Carlsen-Geschäftsführer Klaus Kämpfe-Burghardt: „Weder wusste der Carlsen Verlag von der massiven Nutzung der sogenannten Fanseiten für Werbezwecke, noch kann ein Kinder- und Jugendbuchverlag akzeptieren, dass im Gästebuch auf dem Werbeplatz am späteren Abend ein Link zu einer Hardcore-Pornoseite installiert war.“ Weiter heißt es: „Wir kooperieren nicht mit Partnern, die die Faszination der Welt von Harry Potter für die Verbreitung von indizierten Inhalten benutzen.“
Wie der BrainBook Verlag Kinder zurück zum Buch holen will
30,6 Prozent weniger Buchkäufer:innen zwischen 10 und 15 Jahren und das in einem einzigen Jahr. Diese Zahl hat der Börsenverein in seinem Jahresbericht im Juli 2026 veröffentlicht. Der Verband spricht inzwischen von einer Lesekrise. Der BrainBook Verlag macht nach eigenen Angaben Bücher für genau diese Altersgruppe.