„Das ist wieder so ein Coup, dem man die Handschrift des Teams Volker Neumann (Marketinggeschäftsführer Verlagsgruppe Bertelsmann) und Josef Schaaf (Agentur NETWORK) ansieht und den das Nachrichtenmagazin FOCUS in seiner jüngsten Ausgabe meldet: Das legendäre, 1980 von Hans Magnus Enzensberger und Gaston Salvatore gegründete Kult-Blatt „Transatlantik“ (das 1991 eingestellt wurde) erlebt eine Wiederauferstehung: Die Verlagsgruppe Bertelsmann hat die Titelrechte vom SPIEGEL erworben und schickt „Transatlantik“ jetzt als Bücher-Zeitung mit einer Auflage von 200.000 Exemplaren in den Buchhandel – (vorerst?) allerdings nur bestückt aus Titeln der Verlagsgruppe. Nicht nur der Kult-Titel „Transatlantik“, sonder auch der Name des Chefredakteurs soll für Medienpräsenz sorgen: Es ist Wolf Jobst Siedler jun. aus der hauseigenen Marketingabteilung – ein geschickter Schachzug von Volker Neumann, erneut ein hauseigenes Buchmagazin zu lancieren, mit dem er im Wettbewerb wieder mal die Nase vorn hat. Sein Versuch von 1994 mit dem Buchmagazin LeseZeichen konnte sich am Markt allerdings nicht durchsetzen . Doch Neumann will es noch einmal wissen – die nächste Ausgabe soll laut FOCUS auch für Fremdtitel offen sein; im Hause wird sogar überlegt, damit auch ans Kiosk zu gehen.“
Das sind die Hauptgewinner:innen des Deutschen Verlagspreises 2026
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat heute im Rahmen der 78. Frankfurter Buchmesse die 85 Preisträger des Deutschen Verlagspreises 2026 ausgezeichnet. Die Verlage „kunstanstifter – Verlag für Illustration“, „Merve“ und „Voland &