Die Luft wird dünner: „Die WEKA MEDIA GmbH plant, im kommenden Jahr mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket die Weichen für eine gesunde Unternehmensentwicklung in einem auf unbestimmte Zeit schwierigen Marktumfeld zu stellen.“ So die offizielle Diktion. Konkret heißt das: 2002 steht in Kissing ein „umfangreicher Personalabbau“ an, genaue Zahlen gibt es noch nicht. Über einen Sozialplan wird z.Z. zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat verhandelt.
Die Neuorganisation, in deren Zug der Standort Augsburg „weitgehend aufgegeben“ werden soll, besteht in einer stärkeren Bündelung der Kernprozesse und der dazugehörigen Aufgaben in den vier Verlagssparten Bau, Technik, Management und IT. Durch „Bündelung der Kräfte“, so WEKA MEDIA Geschäftsführerin Renate Dempfle, soll ein „effizienterer und verbesserter Dialog mit den Kunden“ ermöglicht werden.
Erst Anfang des Jahres waren die früheren Verlage WEKA Fachverlag für technische Führungskräfte, WEKA Management Fachverlage und WEKA Baufachverlage zur WEKA MEDIA GmbH zusammengefasst worden.
Josia Jourdan fragt: Warum gibt es kein LYX für Männer?
Junge Männer lesen weniger. Das ist ein Fakt. Und wenn sie lesen, dann eher weniger Fiktion, sondern vor allem populäres Sachbuch und Biografien. Daran ist nichts verkehrt, aber was wäre,