Ihr Mann, Walter Ulbricht, SED-Generalsekretär und bis zu Honeckers Machtübernahme vielbelachter DDR-„Chef“ (im Volksmund „Der Spitzbart“) würde sich im Grabe herumdrehen: Seine eigene Biografie, zu DDR-Zeiten erschienen, galt als ungeliebtes Funktionärsgeschenk und lag wie Blei in den Buchhandlungen, das beim Verlag Das Neue Berlin erschienene Buch „Lotte Ulbricht: Mein Leben“ wird am Montag auf der SPIEGEL-Bestsellerliste auf Platz 7 stehen. Herausgeber Frank Schumann hat für das Buch Tagebuchaufzeichnungen, Dokumente, Briefe, Notizen und Bilder aus dem Nachlass der 2001 im Alter von 98 Jahren Gestorbenen ehemaligen DDR-„First Lady“ zusammengetragen.
Shida Bazyar erhält den Deutschen Buchpreis 2026 für „Die Lücken“
Shida Bazyar hat mit dem Roman „Die Lücken“ (Kiepenheuer & Witsch) den Deutschen Buchpreis 2026 gewonnen. Die Begründung der Jury: „Heimisch in Heimesbach – kann man das sein? Der Roman