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Der Montagswitz

Jeden Montag hier ein Witz oder Begebenheiten aus dem Sortimenter-Alltag zum Wochenanfang. Ihre Beiträge sind erwünscht per Mail redaktion@buchmarkt.de oder per Fax an 02150 919191. Diesen schickte uns ein „Stammkunde“ auf unserer Seite:

Hochwürden zur aussergewöhnlich schönen Haushälterin: Maria, morgen mußt Du koscher kochen, ich habe den Rabbiner eingeladen.
Am nächsten Abend öffnet Maria die Tür, der Rabbiner ist kurz verdutzt über die schöne Haushälterin, wirft den Blick von ihr zu Hochwürden, läßt sich den Mantel abnehmen und tritt ein.

Bei Tisch sagt Hochwürden: „Mein verehrter Rabbiner, ich habe Ihren Blick vorhin an der Tür wohl gesehen – doch will ich Ihnen sagen, die Maria ist wirklich nur meine meine Haushälterin – es ist nichts weiter zwischen ihr und mir…“

Man speist, man trinkt – der Gast verabschiedet sich – da ruft Maria aufgeregt: „Hochwürden, Hochwürden, die silberne Suppenkelle ist fort. Ich weiß genau, daß ich sie vom Tisch abgeräumt und in die Küche getragen habe…“

Beide suchen die Kelle – sie läßt sich nicht finden.

Darauf schreibt Hochwürden am nächsten Tag: „Verehrter Rabbiner, ich möchte nicht behaupten, daß Sie ein Dieb sind; doch seit Sie gegangen sind, ist unsere silberne Suppenkelle fort“.

Tage später kommt die Antwort: „Hochwürden, ich möchte nicht behaupten, daß Sie ein Lügner sind; doch wenn Sie in Ihrem Bett geschlafen hätten, hätten Sie die Kelle dort gefunden…“

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