Unter dem Überschrift „Ich mußte auch fälschen“ schreibt Joseph Croitoru heute in der FAZ zum neueste Sachbuch-Fälschungs-Skandal [mehr…], diesmal beschert vom Kindler-Verlag: Die „Entscheidung war überfällig. Nima Zamars Buch liest sich über weite Strecken wie ein mittelmäßiger Agententhriller auf Schulaufsatzniveau, so daß gar eine Veröffentlichung als Spionageschmöker bei einem angesehenen Verlag wie Kindler Unbehagen hervorrufen müßte. Daß der Verlagsleiter Alexander Fest bis zuletzt auf einer Veröffentlichung beharrt hatte, ist mehr als bedenklich.“ In der ARD-Sendung „Kulturreport“ hatte Fest in der vergangenen Woche die geplante Veröffentlichung noch mit der Aussage verteidigt, es sei ein „sehr spannendes, gut zu lesendes Buch, was auch ein Argument ist“.
Drei Gastländer bei der Leipziger Buchmesse 2027
Zum ersten Mal in der Geschichte der Leipziger Buchmesse präsentieren sich 2027 mit Polen, Frankreich und Deutschland drei Länder – in der politischen Sphäre auch als Weimarer Dreieck bekannt –