Unter dem Überschrift „Ich mußte auch fälschen“ schreibt Joseph Croitoru heute in der FAZ zum neueste Sachbuch-Fälschungs-Skandal [mehr…], diesmal beschert vom Kindler-Verlag: Die „Entscheidung war überfällig. Nima Zamars Buch liest sich über weite Strecken wie ein mittelmäßiger Agententhriller auf Schulaufsatzniveau, so daß gar eine Veröffentlichung als Spionageschmöker bei einem angesehenen Verlag wie Kindler Unbehagen hervorrufen müßte. Daß der Verlagsleiter Alexander Fest bis zuletzt auf einer Veröffentlichung beharrt hatte, ist mehr als bedenklich.“ In der ARD-Sendung „Kulturreport“ hatte Fest in der vergangenen Woche die geplante Veröffentlichung noch mit der Aussage verteidigt, es sei ein „sehr spannendes, gut zu lesendes Buch, was auch ein Argument ist“.
Buchhandlungsnetzwerk ‚MainLesen‘ startet mit Verlagsunterstützung 2. Frankfurter Bookstorecrawl
Nach der positiven Resonanz im letzten Jahr veranstaltet das vor drei Jahren gegründete Netzwerk unabhängiger Frankfurter Buchhandlungen ‚MainLesen‘ vom 31. Oktober bis zum 14. November den 2. Frankfurter Bookstore Crawl.