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WDR zieht ernüchternde Bilanz zwei Jahre nach Einsturz des Kölner Archivs

„Auch zwei Jahre nach dem Einsturz können die Verantwortlichen kaum verbindliche Zeitpläne für die Aufräumarbeiten aufstellen. Zu wenig ist über die genauen Gegebenheiten in der Tiefe der Baugrube bekannt“, so beschreibt der WDR die Situation im Rückblick zwei jahre nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs.

Zuletzt musste der Zeitrahmen für die letzte Phase der Archivalien-Bergung immer wieder ausgeweitet werden, weil in der Baugrube große Trümmer im Weg lagen. Im Moment werde daran gearbeitet, die wassergefüllte Grube erneut zu sichern, so dass weitere Archivalien geborgen werden können. Rund fünf Prozent des Archivbestandes werden noch in der Tiefe vermutet. Das ist bei 30 Regal-Kilometer Archivalien noch eine erkleckliche Menge an Kulturgütern.

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