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Landgericht Hamburg stärkt Preisbindung: Zuschussmodell bleibt verboten

In einem Urteil vom 9. Juni 2011 hat das Landgericht Hamburg seine bereits im April erlassene Einstweilige Verfügung gegen studibooks.de bestätigt. Damit dürfen Bücher nicht unter Preis angeboten werden, auch wenn ein Dritter die Restsumme zum Ladenpreis übernimmt

„Damit liegt nun erstmals ein Urteil vor, das eine Variante der für die
Preisbindung gefährlichen Gutscheinmodelle verbietet“, sagt Prof. Dr. Christian
Russ
, der den Prozess auf Seiten der Preisbindungstreuhänder geführt hat.
Bei studibooks konnte man Bücher 10 Prozent unterhalb des gebundenen Preises kaufen, wobei nach Darstellung von studibooks der Rest des Kaufpreises von Sponsoren gestiftet würde, weshalb kein Verstoß gegen die Preisbindung vorliege. Dieser Rechtsauffassung hat das Gericht in Hamburg nunmehr eine Absage erteilt und stärkt damit die Preisbindung.

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