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Der Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik 2022 geht an Igor Levit

Die Stadt Oldenburg verleiht den Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik 2022 an Igor Levit. Der international gefeierte Pianist erhält die Auszeichnung „aufgrund seines vielfältigen politischen Engagements als bekennender Europäer für den Klimaschutz und für die uneingeschränkte Achtung der Menschenwürde. Ganz im Sinne Carl von Ossietzkys spürt und analysiert Levit nicht nur die Brüche der Gesellschaft, in der er lebt, sondern er positioniert sich konsequent gegen Rassismus, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und die Verrohung der Sprache.“

Igor Levit erhält den Preis im Rahmen eines Festaktes mit Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Freitag, 9. Dezember, 18 Uhr, im Kulturzentrum PFL.

Die Laudatio auf Igor Levir hält die Journalistin und Moderatorin Shelly Kupferberg. Im Rahmen des Festaktes wird traditionell auch der Oldenburger Kompositionspreis für Zeitgenössische Musik verliehen: Er geht in diesem Jahr an den französischen Komponisten Étienne Haan. Seine Komposition „Auf der Weltbühne“ wird an diesem Abend uraufgeführt.

 

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