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Das Kinderbuch »Was tun, wenn …« erhält den »Preis der Stiftung Buchkunst« 2026

(Foto: Stiftung Buchkunst, Hanna Vortmüller)

Der mit 10.000 Euro dotierte »Preis der Stiftung Buchkunst« geht in diesem Jahr an das von Laura Momo Aufderhaar und Verena Hochleitner illustrierte und gestaltete Buch »Was tun, wenn… – Kleine Hilfe bei großen Katastrophen« (kunstanstifter verlag, Mannheim).

Im feierlichen Rahmen der Preisverleihung am Freitagabend (4. September 2026) im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main übergaben Birte Kreft, Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst, und Dr. Joachim Unseld, Verleger der Frankfurter Verlagsanstalt und Vorstandsvorsitzender der Stiftung, den Preis. Eine fünfköpfige Jury wählte das ausgezeichnete Buch aus den 25 »Schönsten Deutschen Büchern«, die im Juni aus rund 600 Einsendungen hervorgegangen waren.

»Mit leuchtenden Neonfarben und in verschiedenen Illustrationstechniken widmet sich das kongeniale Duo Verena Hochleitner und Laura Momo Aufderhaar den möglichen Katastrophen des Lebens. Die von den Autorinnen im Pingpong entstanden Texte und stilistisch abwechslungsreichen Illustrationen zeigen flächige Bilder in rauem Kreidestrich ebenso wie feine Outline-Zeichnungen, wobei Frottagen den Hintergrundstrukturen Dynamik und Tiefe verleihen. Zwischen den so lehrreichen wie unterhaltsamen Episoden fungieren grafisch exzellent umgesetzte Lösungsmatrixen mit Ja-Nein-Abzweigungen als spielerische Kapiteltrenner. Was also tun, wenn man in einer Höhle eingeschlossen ist oder sich im Wald verlaufen hat?…«, schreibt die Jury zum prämierten Buch.

»Sechzig Jahre nach ihrer Gründung steht die Stiftung Buchkunst unverändert für die Überzeugung, dass das gedruckte Buch weit mehr ist als Informationsträger, sondern gestaltetes Kulturgut. Sie hebt in Zeiten beschleunigter Mediennutzung das besondere Engagement für die gelungene Gestaltung des Buches hervor, für herstellerische Möglichkeiten, für Bewahrtes und Zeitgemäßes, für jene ausdruckstarke Kreativität, die das gedruckte Buch zu etwas ganz Besonderem machen: zu einem Gegenstand, den Leserinnen und Leser in die Hand nehmen möchten, zu einem Buch, das man neugierig aufschlagen und in dem man sich ganz auf den Text und Inhalt einzulassen möchte.«, so Joachim Unseld in seiner Begrüßungsansprache anlässlich des Stiftungs-Jubiläums.

Neben der Ehrung aller 25 prämierten Titel wurden auch die Preisträger:innen des diesjährigen »Förderpreis für junge Buchgestaltung« gewürdigt.

Zudem wurde der jährlich erscheinende Katalog der »Schönsten Deutschen Bücher 2026« erstmalig präsentiert. Gestaltet wurde dieser von Studio Pandan aus Berlin. Bestellbar via ISBN 978-3-9822108-5-8

Die prämierten Bücher werden ab sofort auf große Wanderausstellung gehen und an zahlreichen Orten im In- und Ausland zu sehen sein. Erstmalig werden die prämierten Titel auf dem FORMAT(S) festival de design graphique in Straßburg gezeigt.

Auch die Kooperation mit dem Literaturhaus Frankfurt wird fortgeführt: Die 25 prämierten Bücher sind das ganze Jahr über im Foyer des Hauses zu sehen.

Stiftung Buchkunst | Stiftung bürgerlichen Rechts
Stifter Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V., Deutsche Nationalbibliothek, Stadt Frankfurt am Main, Stadt Leipzig

Förderer Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Land Hessen, Freundeskreis der Stiftung Buchkunst e.V.

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