Die Medienunternehmen Die Welt, Radio 3 RBB, Neue Zürcher Zeitung und ORF-Radio Österreich 1 stellen monatlich die „Sachbücher des Monats“ zusammen. Dieses Mal dabei:
- Gisela Schmalz: Fetisch Intelligenz. Wie ein überbewertetes Konzept unser Leben prägt, Berlin Verlag, 288 Seiten, € 24,00
- Didier Eribon: Michel Foucault. Eine Biographie. Erweiterte Neuausgabe. Übersetzt von Hans-Horst Hensche et.al., Suhrkamp Verlag, 639 Seiten, € 38,00
- Rüdiger Safranski: Die vierte Kränkung. Menschlicher Geist im Schatten der Künstlichen Intelligenz, Hanser Verlag, 111 Seiten, € 22,00
- Åsne Seierstad: Der Krieg ist anderswo. Russland von innen. Übersetzt von Anja Lerz, Hanser Verlag, 607 Seiten, € 32,00
- Steve Ayan: Die Revolutionäre des Ich. Und die Erfindung des modernen Selbst, Deutscher Taschenbuch-Verlag (dtv), 333 Seiten, € 26,00
- Avner Ofrath: Israel, Palästina, Deutschland. Versuch einer Entwirrung, Suhrkamp Verlag (es), 183 Seiten, € 16,00
- -8 Marlen Hobrack: Stolz und Zweifel. Eine Verteidigung der Mutterschaft, Verlag HarperCollins, 238 Seiten, €24,00
Robert Misik: Erziehung zur Grausamkeit, Suhrkamp Verlag (es), 200 Seiten, € 18,00
- Navid Kermani: Köln. E Jeföhl, C. H. Beck Verlag, 175 Seiten, € 23,00
- Andreas Folkers: Fossile Moderne. Eine Naturgeschichte der Gegenwart, Suhrkamp Verlag (stw), 500 Seiten, € 28,00
Besondere Empfehlung des Monats September: Prof. em. Dr. Joachim Treusch (Bremen) Christian Spiering, Das seltsamste Teilchen der Welt, Hanser Verlag, 332 S., € 28,00
Gehören Sie auch zu den gut 99% der Menschen, denen die Physik und jene, die sich ernsthaft mit ihr beschäftigen, schwer verständlich, manchmal merkwürdig, kurz: seltsam vorkommen? Dann sollten Sie sich dieses Buch spätestens zu Weihnachten wünschen und dann in Ruhe lesen. Aus der Jagd nach dem Neutrino macht der Autor, selbst ein international anerkannter Experte auf diesem Gebiet, einen spannenden Krimi. In dem wird deutlich, was die Menschen antreibt, die den Geheimnissen der physikalischen Welt als wissenschaftliche Detektive auf der Spur sind, und dabei viele Höhen und Tiefen erleben. Allein die ersten 100 Seiten zu lesen, den Lebenslauf der wunderbar klugen Lise Meitner und den des erstaunlichen, von allen bewunderten Genies Wolfgang Pauli, lohnt die Lektüre. Sie werden das Buch danach nicht aus der Hand legen. Manches Ihrer bisherigen Urteile werden Sie bestätigt finden, aber auch viele der Personen auf der Bühne dieses meisterlich komponierten Romans werden Ihre Sympathie finden, so wie das Neutrino Ihre Neugier wecken wird. Übrigens: Auch Physikerinnen und Physiker werden diesen Wissenschaftskrimi mit Gewinn lesen. (Prof. Joachim Treusch)
Die Jury: Tobias Becker, Der Spiegel; Natascha Freundel, radio 3 vom rbb; Dr. Eike Gebhardt, Berlin; Knud von Harbou, Feldafing; Prof. Jochen Hörisch, Unversität Mannheim; Günter Kaindlstorfer, Wien; Dr. Otto Kallscheuer, Sassari, Italien; Petra Kammann, FeuilletonFrankfurt; Jörg-Dieter Kogel, Bremen; Dr. Wilhelm Krull, Hamburg; Marianna Lieder, Berlin; Lukas Meyer-Blankenburg, Redaktion Das Wissen, SWR; Gerlinde Pölsler, Der Falter, Wien; Marc Reichwein, DIE WELT; Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung; Prof. Dr. Sandra Richter, Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar; Wolfgang Ritschl, ORF Wien; Florian Rötzer, krass-und-konkret, München; Norbert Seitz, Berlin; Mag. Anne-Catherine Simon, Die Presse, Wien; Prof. Dr. Philipp Theisohn, Universität Zürich; Dr. Andreas Wang, Berlin; Prof. Dr. Harro Zimmermann, Bremen; Stefan Zweifel, Zürich.







