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Kartellamt: Bedenken gegen UHL-Übernahme durch Random House? / Random House wiegelt ab

Wie nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ am Sonntag gemeldet wurde, könnte die Übernahme der Ullstein Heyne List Gruppe durch Random House vom Bundeskartellamt möglicherweise gestoppt werden.

Laut AP habe die Behörde Bedenken gegen die Übernahme angemeldet, wie das Blatt unter Berufung auf ein internes Papier des Amtes berichtete. Demnach befürchten die Wettbewerbskontrolleure eine beherrschende Stellung von Random House auf dem Markt für Taschenbücher.

Der Anteil des neuen Buchriesens auf dem Taschenbuchmarkt wird von Random House auf „unter 30 Prozent“ beziffert, doch sprechen andere Quellen von über 40 Prozent. Insgesamt soll mit der Übernahme ein Umsatzvolumen von deutlich über 400 Millionen Euro erreicht und damit einen Marktanteil von rund elf Prozent auf dem gesamten deutschen Buchmarkt gesichert werden.

Von Random House wird inzwischen abgewiegelt. Random Hose Sprecher Tim Arnold: „Wir vertrauen darauf, dass das Kartellamt eine fundierte Entscheiung treffen wird, welche die Marktentwicklung berücksichtigt“.

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