Buch & Kunst kämpft gegen Flutwelle

„Drücken Sie uns die Daumen, dass die für Mittag angekündigte Flutwelle aus Richtung Tschechische Republik nicht die nächste Katastrophe bringt“, so Tom Kirsch, Einkaufsleiter der Dresdner Kette Buch & Kunst. Das Problem, so Kirsch, ist im Moment nicht mehr das Wasser, das von oben kommt, sondern das, was durch die Kanalisation drückt. Die Filialen in Pirna, Meißen, Freital und das Internationale Buch in Dresden stehen unter Wasser, den entstandenen Schaden wagt Kirsch zur Zeit nicht einmal zu beziffern. Personen sind zum Glück bei Buch & Kunst nicht zu Schaden gekommen. Anderen Läden wird es ähnlich gehen.

Zur Situation: Kirsch und seine Mannschaft haben die ganze Nacht im Dresdner Haus des Buches Sandsäcke gestapelt und Keller geräumt. „Gestern war das Haus des Buches eine Insel im reißenden Strom“, so Kirsch, und besonders fatal ist, daß in dieser Situation auch die Handynetze instabil sind. Inzwischen sieht alles relativ ruhig aus in der total chaotischen Elbmetropole ohne Strom, aber noch weiß man nicht, welche Auswirkungen die angekündigte Flutwelle haben wird.

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