Kinderbuch „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ ist wieder „frei“

Was ein Wirbel um ein Kinderbuch: Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hatte die Indizierung des Kinderbuchs „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ von Michael Schmidt-Salomon und Helge Nyncke (Alibri) als jugendgefährdende Schrift beantragt, das Bistum Rottenburg-Stuttgart hatte sogar Strafanzeige gegen den Aschaffenburger Verlag erstattet [mehr…].

Der Zensurversuch ist aber auf ganzer Linie gescheitert: Denn nun ist es gewissermaßen „amtlich“: Auch Kinder dürfen über religiöse Aussagen, die ihnen komisch erscheinen, lachen. Nach einer einstündigen Anhörung von Autor, Illustrator und Verleger hat die Bundesprüfstelle entschieden, dass das Kinderbuch nicht als jugendgefährdend anzusehen sei, meldet hdp. Mit der Entscheidung wurde der Indizierungsantrag des Bundesfamilienministeriums zurückgewiesen, das unterstellt hatte, das Buch sei „geeignet, Kinder und Jugendliche sozial-ethisch zu desorientieren“.

Gunnar Schedel, Leiter des Alibri Verlags, sagte dem Pressedienst: „Jetzt erteile ich erstmal den Auftrag zum Druck der vierten Auflage.“ Das „Ferkelbuch“ hat sich seit Anfang Oktober 2007 über 12.000 Mal verkauft.

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