KM-Mitgliederversammlung: „Wir müssen vom Netz lernen“

Rolf Pitsch begrüßte als Noch-Vorsitzender
des MK die Mitglieder

Wo werden sich die Printmedien in Zukunft positionieren? Diese Frage bewegte knapp 85 Teilnehmer auf der Jahrestagung des Katholischen Medienverbandes (KM), der heute Morgen begann.

Der Sitzungssaal in der Tagungsstätte August-Pieper-Haus der Bischöflichen Akademie war jedenfalls voll besetzt als Noch-Vorsitzender Rolf Pitsch (Bonifatius) die Teilnehmer begrüßte. Auf der Tagung, die bis morgen geht, soll ein Nachfolger für seine Position gewählt werden.

Unter anderem stellte GU-Geschäftsführer Christof Klocker die crossmedialen Konzepte seines Hauses vor. Klocker konnte dem Internet positive Seiten abgewinnen. So habe das Internet die Qualität der Ratgeber nach vorn gebracht und sei „Katalysator für neue Entwicklungen“ gewesen. Zusammen mit Bloggern habe man eine völlig neue Bildsprache für die Food-Fotografie entwickelt.

Für Ralf Thier-Hinse, Geschäftsführer Kirche + Leben, funktioniert auch ein Informationsangebot im Internet nur mit Print. Das seien jedenfalls die Lehren, die er aus der Entwicklung von Newsweek ziehe. Das Printmagazin war zugunsten eines Online-Magazins vom Markt genommen worden. Doch schnell zeigte sich, dass auch das digitale Angebot nicht ohne ein gedrucktes Magazin funktionierte.

In der anschließenden Podiumsdiskussion stellte sich schnell Einigkeit darüber her, dass man nicht Angst erfüllt auf das Netz schauen sollte, sondern überlegen, wie man vom Netz lernen kann.

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