Tatort Eifel: Rekordteilnahme beim Kurzkrimi-Wettbewerb

So viele wie noch nie: 388 Einsendungen aus aller Welt zählen die Organisatoren des fünften Krimi-Festivals Tatort Eifel (11. bis 20. September 2009 in Daun und der Vulkaneifel) beim Wettbewerb um den Deutschen Kurzkrimi-Preis.

Die Kurzgeschichten sollten nicht länger als drei Seiten und bisher noch nicht veröffentlicht sein. Im Vergleich zu den Vorjahren sind in diesem Jahr auch mehr Beiträge aus der Region eingegangen. Darüber hinaus ist der Wettbewerb längst international geworden, zumindest was die Adressen vieler Absender betrifft: Sie schickten Geschichten u. a. aus Belgien, Luxemburg und Frankreich, aus Österreich, der Schweiz, Schweden, Thailand, Japan, Australien und aus den USA ein.

Die Texte sind mittlerweile von Daun nach Reinbek gesandt worden: Dort wird Grusche Juncker, Lektorin bei Rowohlt, eine Vorauswahl treffen. Sie sitzt gemeinsam mit Autorin Anne Chaplet und 3sat-Kulturredakteur Martin Schöne in der Jury, die die besten sechs Beiträge auswählen wird. Diese Geschichten werden am Samstag, 19. September, von ihren Autoren vor Publikum präsentiert und die drei Siegerbeiträge im Rahmen der Abendgala ausgezeichnet.

Zudem sollen sie in der Tatort-Eifel-Anthologie des KBV-Verlags und in einem Radioropa-Hörbuch veröffentlicht werden.

Neben dem Fachprogramm für Autoren, Filmproduzenten und Redakteure während des Krimifestivals gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm für das Krimipublikum: Es beginnt am Freitag, 11. September, im Lokschuppen bei Gerolstein. Im historischen Bahn-Stellwerk treten Klaus Doldinger mit seiner Band Passport und der Schauspieler und Sänger Uwe Ochsenknecht auf. Zugesagt haben auch die Schauspieler Dietmar Bär und Miroslav Nemec.

Mehr zum Festival und zum Programm unter www.tatort-eifel.de.

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