Bestseller-Autorin Nina George erhält den Ehren-Glauser Syndikat: Die Nominierten für den Glauser 2020

Nina George (Copyright: Julia Baier)

Elf Wochen vor der Preisverleihung hat das Syndikat insgesamt 23 Werke aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für den Glauser 2020 nominiert. Der Krimipreis des Syndikats ist der mit insgesamt 12.000 Euro höchstdotierte Autorenpreis im deutschsprachigen Raum. Zur Würdigung ihres engagierten Einsatzes für die Kriminalliteratur wird zudem die Bestseller-Autorin Nina George mit dem Ehren-Glauser ausgezeichnet.

Insgesamt 457 Werke reichten die deutschsprachigen Verlage in den vergangenen Monaten ein. In den Kategorien Roman, Debüt, Kurzkrimi, Jugend- und Kinder-Kriminalliteratur sichteten die mit Autorinnen und Autoren besetzten Jurys die in 2019 erschienenen Geschichten. In den fünf Rubriken stehen nun die Nominierten fest. Die Gewinnerinnen und Gewinner verkündet das Syndikat im Rahmen des Krimi-Festivals Criminale 2020 in Hannover. Die Preisverleihung findet am 18. April 2020 in der Orangerie Herrenhausen statt.

Dann wird auch Nina George geehrt. Die in Berlin lebenden Schriftstellerin wird für ihr herausragendes Engagement in der Literaturbranche mit dem Ehren-Glauser 2020 geehrt. Mit dieser Ehrung soll nicht nur ihr bereits mehrfach preisgekröntes, schriftstellerisches Können ausgezeichnet werden, sondern auch ihr unermüdliches politisches Engagement. Nina George gehörte u.a. 2012 zu den Mitbegründern der Initiative „Ja zum Urheberrecht“ und spezialisierte sich seither auf Aspekte der Digitalisierung wie eBook-Piraterie, Lizenzmodelle und die Zunahme von Hate-Speech im Web. 2015 initiierte die 46-Jährige die verbandsübergreifende Non-Profit-Initiative „Fairer Buchmarkt“ und wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat der VG Wort gewählt.
Im selben Jahr wählten die Mitglieder des PEN-Zentrums Deutschland Nina George als neue Beirätin des Präsidiums. 2016 gründete sich auf Georges Initiative hin das „Netzwerk Autorenrechte“. 2019 wurde sie zur Präsidentin des Autorendachverbands European Writers‘ Council gewählt. Gleichzeitig engagiert sich die gebürtige Bielefelderin seit Jahren im Syndikat, bei der International Crime Writers‘ Association und bei den Mörderischen Schwestern e.V..

Die Nominierten für den GLAUSER 2020 – Krimipreis des SYNDIKATs lauten:

In der Kategorie „Roman“ (326 Einreichungen)
– Lena Avanzini: Am Ende nur ein kalter Hauch (Haymon)
– Ludwig Cardano: Die Glocke (braumüller)
– Romy Hausmann: Liebes Kind (dtv)
– Jürgen Heimbach: Die Rote Hand (weissbooks.w)
– Hoeps & Toes: Cannabis-Connection (Unionsverlag)

In der Kategorie „Debüt“ (60 Einreichungen)
– Kai Havaii: Rubicon (Aufbau)
– Thorsten Kirves: Der Aussteiger (Droemer Knaur)
– Patrick Lorenz: Zwei Millionen in kleinen Scheinen (emons)
– Ricarda Oertel: Nordfinsternis (emons)
– Lioba Werrelmann: Hinterhaus (Bastei Lübbe)

In der Kategorie „Kurzkrimi“ (85 Einreichungen)
– Raoul Biltgen mit Harmlos, in: Mordsmäßig Münchnerisch 2 (Hischkäfer)
– Katja Bohnet mit D wie Drive, in: Lametta, Lichter, Leichenschmaus (Knaur)
– Richard Fliegerbauer mit Nachtschicht, in: Woidbluad (HePeLo)
– Julia Hofelich mit Opfer, in: Geschmackvoll morden (Wellhöfer)
– Sunil Mann mit Der Watschenmann, in: Blutige Lippe 3 (Ventura)

In der Kategorie „Jugend“ (16 Einreichungen)
– Wulf Dorn: 21 Dunkle Begleiter (CBJ)
– Andreas Gruber: Code Genesis. Sie werden dich finden (CBJ)
– Marie Golien: Cainstorm Island. Der Gejagte (dtv)

In der Kategorie „Kinder“ (30 Einreichungen)
– Charlotte Habersack: Bitte nicht öffnen, Feurig (Carlsen)
– Andrea Martin: Die Geheimnisse von Oaksend. Die Monsterprüfung (CBJ)
– Jonathan Cole: Dracula Junior. Vorsicht Vampirjäger (Edel)
– Annelies Schwarz: Aprilregen (Obelisk)
– Jana Scheerer: Gefahr ist unser Geschäft (Woow Books)

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