Umgeblättert Umgeblättert heute: „Der Handel wird gerade von einem merkwürdigen Trend auf Tiktok umgekrempelt – dem Lesen“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

„Lavierend zwischen Diktatoren“: Für die Interessen Roms: David Kertzer legt eine teils aus neuen Quellen gearbeitete Darstellung der Politik von Pius XII. in den Kriegsjahren vor:

  • David Kertzer: The Pope at War. The Secret History of Pius XII, Mussolini, and Hitler (Penguin Random House)

„Tun, was man lieber nicht täte“: Kompromisse schließen: Véronique Zanetti versucht ein vielgestaltiges und oft beschworenes Verhalten auf den Begriff zu bringen:

  • Véronique Zanetti: Spielarten des Kompromisses (Suhrkamp Verlag)

„Achtung, Youtube kann Ihr Aufwachsen behindern!“: Mit Kindern Kasse machen in den Sozialen Medien: Delphine de Vigans in Romanform gepresste Gesellschaftskritik:

  • Delphine de Vigan: Die Kinder sind Könige. Roman.Aus dem Französischen von Doris Heinemann (DuMont Verlag)

  • „Bücher? #liebenwir: Auf einmal sind große Buchläden voller pastellfarbener Umschläge: Der Handel wird gerade von einem merkwürdigen Trend auf Tiktok umgekrempelt – dem Lesen. Von was für einer Literatur reden wir da? … Von Booktok getragene Autorinnen haben in den vergangenen Monaten den Buchhandel übernommen. Die Amerikanerin Colleen Hoover zum Beispiel, die inoffiziell aber einstimmig ausgerufene „Queen of Booktok“, inzwischen eine der meistverkauften Autorinnen auf der New York Times-Bestseller-Liste. Ihr Geheimnis? Eine einfache, prägnante Sprache – und Themen, die junge, weibliche Leserinnen emotional fesseln: toxische Beziehungen, Missbrauch, Liebe. Mit „Nur noch ein einziges Mal“ ist Hoover seit November in den Top 20 der Jugendbuch-Bestseller-Liste: „Das hat auch weitere Titel von ihr mitgezogen“, sagt Felicia Hofmann vom dtv Verlag, der Hoover in Deutschland verlegt.“

„Wie furchtbar, allein zu sein“: Nach der Pandemie ist vor der Pandemie: Katharina Hacker erzählt von einer Zukunft der verlassenen Städte, Liebesroboter und schwindenden Sprachen. Ob uns die Fantasie dann noch retten kann?

  • Katharina Hacker: Die Gäste (S.Fischer Verlag)

Heute nichts

 

 

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