Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: Die Kunst des Übersetzens

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

„Der richtige Stolz muss gepflegt werden: Auf verschiedenen Seiten der New Yorker Color Line: Marie Luise Knott hält Hannah Arendt und Ralph Ellison gegeneinander.“

Marie Luise Knott: 370 Riverside Drive, 730 Riverside Drive, Hannah Arendt unf Ralph Ellison (Matthes & Seitz)

„Wer sich für Rechte und Freiheit starkmachte, galt als Terrorist
Im System der legalisierten Gesetzlosigkeit: Caroline Elkins zeigt, dass Gewaltexzesse über Jahrhunderte eine Selbstverständlichkeit britischer Herrschaft waren.“
  • Caroline Elkins: Legacy of Violence. A History of the Britisch Emire (Alfred A. Knopf)
„Fremde Ähnlichkeit. Vom Übersetzen: Schleiermachers Text in einer neuen Ausgabe.“
„Aufgeräumt wird dabei zugleich mit zahlreichen Gemeinplätzen der Literaturkritik: Keine Übersetzung erreiche das Original, Übersetzung sei stets Annäherung. Das aber ist auch nicht Ziel der Übersetzung, die der Definition nach vom Original geschieden ist. Annäherung ist sie höchstens an ihre ideale Gestalt in der Muttersprache, als Ergebnis eines künstlerischen Verstehens des sprachlichen Kunstwerks. Nur dann ist sie selbst Kunst.“
  • Friedrich Schleiermacher: Über die verschiedenen Methoden des Übersetzens. Hrsg. und mit einem Essay von Elisabeth Edl und Wolfgang Matz (Alexander)

„Ich bin wie er: Zu allen Zeiten arbeiten sich Söhne schmerzvoll an ihren Vätern ab. Andreas Schäfer schreibt die gigantische literarische Tradition dieser Beziehung in die Gegenwart fort“

  • Andreas Schäfer: Die Schuhe meines Vaters (Dumont)

 

„Wenn wir Männer nur schlecht machen, werden sie sonderbar, gewalttätig oder rücken nach rechts“

Und das kann nicht unser Interesse sein, sagt der Autor Tobias Haberl. Ein Gespräch über vermeintliche Patriarchen, aufgeheizte Debatten – und warum Frauen und Männer nur gemeinsam eine gerechte Gesellschaft erschaffen können

  • Tobias Haberl: Der gekränkte Mann – Verteidigung eines Auslaufmodells (Piper)

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