Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: „Ein gewaltiges, großes Dokument“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „‚Erinnerung besteht aus Pfützen'“: Sams-Erfinder Paul Maar über die Macht der Fantasie, seine Kindheit ohne Bullerbü-Idylle, und das Buch in dem er jetzt davon erzählt.
    Paul Maar, Wie alles kam. Roman meiner Kindheit (S. Fischer)
  • „Lebensrettende Staatsgründung“: Ein außergewöhnlich differenziertes Bild von Israel und des Zionismus: „Dem Rezensenten ist im Laufe der letzten Jahrzehnte kein anderes Werk untergekommen, das so umfassend, aber zugleich so differenziert darstellt, worum es bei Israel und dem Zionismus geht und warum und wie dieser Komplex mit der deutschen Geschichte im Zwanzigsten Jahrhundert unlöslich verbunden ist.“
    Roland Hirte, Fritz von Klinggräff, Israel, Fragen nach/Europa (Wallstein)

  • „Rückkehr in die Fremde“: Kurt Drawert erkundet eine zerrissene Stadt, das Schreiben und einen in sich verkapselten Narzissmus: „Dresden. Die zweite Zeit ist ein Buch über den Zusammenhang von Körper und Sprache und Geschichte, ein gewaltiges, großes Dokument eines ums Verstehen ringenden Blicks auf die eigene Zerrissenheit und die der Stadt und des immer noch geteilten Landes.
    Kurt Drawert, Dresden. Die zweite Zeit (C.H. Beck)

Neue Taschenbücher

  • „Doppelte Böden überall“: Iain Sinclair, Städte begehen (Wehrhahn Verlag)
  • „Plötzlich die Ersten“: Madeleine Prahs, Die Letzten (dtv)
  • „Jane Gardam beschwört, ‚was morgen anliegt'“: Jane Gardam, Bell und Harry (dtv)
  • „Der Bilder- und Symbole-Denker“: Thomas Schauerte, Albrecht Dürer (C.H. Beck)
  • „Mosaik des Jahres“: Florian Illies, 1913 – Was ich unbedingt noch erzählen wollte (S. Fischer)
  • „Wahre Freiheit ist Selbstoptimierung“: John Locke, Gedanken über Erziehung (Felix-Meiner-Verlag)

  • „Abschied von den Wassermelonen“: Ein Familienmelodram des Regisseurs und Autors Hirokazu Koreeda. „Bei allem Weltschmerz ist das Buch aber auch eine Ode auf das Leben und Weiterleben in der Generationenfolge.“
    Koreeda Hirokazu, So weit wir auch gehen (Iudicium Verlag)
  • „Mit Polemik durch offene Türen in die Sackgasse“: Max Czolleks Gegenwartsbewältigung „ist vor allem eine Selbstverständigung und gar nicht erst bemüht, sich mit Andersdenkenden auseinanderzusetzen“.
    Max Czollek, Gegenwartsbewältigung (Hanser)
  • „Die kleine Welt“: In ihren zweiten Roman webt Giulia Caminito „aufkeimenden Faschismus, Missbrauch, revolutionäre Bewegungen, die Rolle der Frau, die Unterdrückung von Bildung und vieles mehr ein“.
    Giulia Caminito, Ein Tag wird kommen (Wagenbach)
  • „Wildwest auf Island“: Joachim B. Schmidts Kalmann ist mehr als „ein nordischer Forrest Gump verirrt sich in ein Abenteuer aus Kuschelsex und Crime“, „nämlich eine genau recherchierte, unprätentiös erzählte Reportage vom Alltag am kalten Ende der Welt“.
    Joachim B. Schmidt, Kalmann (Diogenes)
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