Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: „So ist das Leben“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „‚Bei mir gibt es richtige Helden'“: Der weltreisende Autor Hans Christoph Buch im Gespräch über Fantasie und Wirklichkeit und sein neues autobiographisches Buch.
    Hans Christoph Buch, Robinsons Rückkehr. Die sieben Leben des H. C. Buch (Frankfurter Verlagsanstalt)
  • „Ein Mädchen namens Johnny“: Judith Zander erzählt von Selbstbefreiung und Selbstfindung durch Sprache. „Die autobiografische, jedenfalls authentisch biografische wirkende Färbung, die mehr Details mit sich bringt, als es für die Charakterisierung einer herkömmlichen Romanfigur und -situation notwendig wäre, wird gelegentlich etwas kräftig und dekorreich. Aber so ist das Leben.“
    Judith Zander, Johnny Ohneland (dtv)

  • „Helden unserer Zeit“: Mario Vargas Llosa beim 20. Internationalen Literaturfestival Berlin.
  • „Von einer Sache alles wollen“: Mely Kiyak erzählt von ihrem Aufwachsen als Tocher eines kurdischen Einwanderers. „Ein vielschichtiges, glänzend geschriebenes Bekenntnis, das außerdem zeigt, dass einen die eigene Herkunft eben nur zum Teil ausmacht und man sie manchmal auch loslassen muss.“
    Mely Kiyak, Frausein (Hanser)

 

  • „Das Haus des eigenwilligen Heimwerkers“: Ein „exzellent komponierter Bildband“ dokumentiert das Verschwinden der im Zweiten Weltkrieg entstandenen Behelfsheime. „Das Buch ist selbst als Patchwork angelegt, allerdings als handwerklich perfekt gemachtes.“
    Enver Hirsch und Philipp Meuser, Behelfsheim (zu beziehen über philippmeuser.de/behelfsheim)
  • „Die nahe Zukunft als russisches Roulette“: Toby Ord schreibt „mit beeindruckender Schärfe und einem Blick fürs große Ganze“ über existentielle Gefahren für die Menschheit.
    Toby Ord, The Precipice. Existential Risk and the Future of Humanity (Bloomsbury Publishing)
  • „Am erotischen Leitfaden“: Der heute 92-jährige Desmond Morris schreibt in seinem vor zwei Jahren im Original erschienenen Buch wenig über Kunst: „Zwar unterlaufen Morris in seinen über dreißig Kurzbiographien immer wieder Bemerkungen zur entstandenen Kunst. Sie sind aber sehr bescheiden gehalten, um nicht von den Chroniken der Leben abzulenken.“
    Demond Morris, Das Leben der Surrealisten (Unionsverlag)
  • „Ex Oriente Spaghetti“: Massimo Montanari erläutert in seinem Büchlein nicht nur kurzweilig die Geschichte der Spaghetti al pomodoro, er erzählt dabei auch viel über Kultur und Gesellschaft.
    Massimo Montanari, Spaghetti al pomodoro. Kurze Geschichte eines Mythos (Wagenbach)
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