radioeins stellt die Preisträger*innen in einer Sondersendung am 24. November um 20 Uhr vor Berliner Verlagspreis 2020: live im Radio

Die feierliche Verleihung des Berliner Verlagspreises 2020 kann aufgrund der aktuellen Lage nicht wie angekündigt am 8. November 2020 im Deutschen Theater stattfinden. Stattdessen werden die Gewinner*innen live im Radio bekannt gegeben. radioeins vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) stellt die Preisträger*innen in einer Sondersendung am 24. November um 20 Uhr vor, Knut Elstermann moderiert.

Im Anschluss an die Verkündung lädt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Berlin-Brandenburg e. V. zu einem digitalen Empfang. Dort verlesen die Jurymitglieder Ruth Klinkenberg, Kristine Listau und Heinrich von Berenberg live die Laudationes auf die Gewinner*innen. Alle Interessierten sind eingeladen, am Empfang teilzunehmen, und haben hier auch die Möglichkeit, den Preisträger*innen per Videochat persönlich zu gratulieren. Für eine Einladung wenden Sie sich an info@berlinerverlagspreis.de.

Vergeben wird der Große Berliner Verlagspreis, dotiert mit 35.000 Euro, sowie zwei Berliner Verlagspreise über jeweils 15.000 Euro. Die drei weiteren Verlage der Shortlist erhalten eine Anerkennung in Höhe von 1.000 Euro. Der aktuellen Jury gehören an: Heinrich von Berenberg (Berenberg Verlag), Prof. Andreas Degkwitz (Universitätsbibliothek der Humboldt Universtät zu Berlin), Ruth Klinkenberg (Geschäftsführerin der Marga Schoeller Bücherstube), Nadine Kreuzahler (Kulturredakteurin beim rbb), Kristine Listau (Verbrecher Verlag), Kat Menschik (Illustratorin) und Caca Savic (Autorin).

Der mit insgesamt 68.000 Euro dotierte Berliner Verlagspreis wird seit 2018 von den Berliner Senatsverwaltungen für Kultur und Europa sowie für Wirtschaft, Energie und Betriebe gemeinsam vergeben. Das Projektmanagement liegt beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Berlin-Brandenburg e. V. Für den Preis konnten sich vom 18. Mai bis zum 31. Juli 2020 alle Verlage mit einem Jahresumsatz von bis zu zwei Millionen Euro und einem Berliner Firmensitz bewerben. Von der Vergabe ausgeschlossen sind Verlage, die sich mehrheitlich im Besitz einer größeren Verlagsgruppe befinden – sofern diese mehr als zwei Millionen Euro Gesamtumsatz erwirtschaftet.

2019 wurden der Berenberg Verlag, der Verbrecher Verlag, die edition.fotoTAPETA und der Verlag KOOKbooks ausgezeichnet. 2018 ging der Preis an den Verlag Klaus Wagenbach, den Reprodukt Verlag und das Verlagshaus Berlin.

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.