"Wir wollen den Leserinnen und Lesern eine echte Orientierung geben" Holtzbrinck Buchverlage stellen neues Klima-Logo vor

Dieses Signet soll auf die Klimaneutralität und die Verpflichtung zum Umweltschutz in der Unternehmensgruppe hinweisen

Auf den Neuerscheinungen der Holtzbrinck Buchverlage befindet sich ab sofort ein auffälliges Signet, das auf die Klimaneutralität und die Verpflichtung zum Umweltschutz in der Unternehmensgruppe hinweist. Zu den Holtzbrinck Buchverlagen gehören Droemer Knaur, Kiepenheuer und Witsch, Rowohlt, S. Fischer, Argon, der Dienstleister HGV und das Portal lovelybooks.

Das neue grüne Logo verweist auf die Website klimaneutralerverlag.de, mit der die Holtzbrinck Buchverlage nun auch ihre Klimabilanz veröffentlichen, die sie zusammen mit den übrigen Macmillan-Verlagen seit 2010 weltweit erstellen.
 
„Wir wollen den Leserinnen und Lesern eine echte Orientierung geben“, so Joerg Pfuhl, CEO der Holtzbrinck Buchverlage. „Klima-und Umweltschutz-Logos gibt es zahlreiche – doch in der Buchbranche haben wir das bisher nicht geschafft. Wir hoffen sehr, dass die Verlage in einen gemeinsamen Diskussionsprozess kommen, an dessen Ende ein Logo mit klaren Kriterien steht. Uns freut jede Initiative in diese Richtung und wir freuen uns, dass auch der Börsenverein das Thema Nachhaltigkeit oben auf die Tagesordnung setzt.“
 
Holtzbrinck/Macmillan wirtschaftet schon seit 2014 klimaneutral. Macmillan-CEO John Sargent und sein Team hatten 2010 ein weltweites Klimaschutzprogramm gestartet – seitdem konnte der CO2-Ausstoß der Verlagsgruppe in Deutschland um 40 Prozent gesenkt werden. Die Maßnahmen werden nun nochmals intensiviert: Neben dem Verzicht auf die Einschweißfolie (Ausnahmen gibt es nur bei besonders hochwertiger Ausstattung) betrifft dies vor allem die Buchproduktion, Standortentscheidungen sowie gezielte Maßnahmen am Arbeitsplatz.
 
„Der größte Hebel ist sicherlich die Auswahl der Papierlieferanten, aber auch kleinere, unmittelbare Maßnahmen wie die finanzielle Unterstützung von Jobtickets und Dienstfahrrädern sowie der Verzicht auf Plastikflaschen und Dienstreisen mit dem Flugzeug tragen ihren Anteil bei“, ist Joerg Pfuhl überzeugt. „Wir wollen so wenig wie möglich über Zertifikate und ähnliche Maßnahmen kompensieren, sondern den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen ganz direkt angehen.“ Auf klimaneutralerverlag.de sind auch zahlreiche Initiativen aufgeführt, die in den einzelnen Verlagen umgesetzt werden – nicht wenige auf den Weg gebracht von Umweltgruppen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegründet haben.
 
Joerg Pfuhl: „Wir haben noch längst nicht alle Antworten auf den Klimawandel. Aber zusammen mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Partnern und Dienstleistern werden wir uns weiter anstrengen, Lösungen zu finden. Unser Blick auf CO2-Reduzierung und Klimaneutralität wird mit jedem Monat umfassender. Die Sensibilität für diese Frage in unseren Unternehmen steigt, wir lernen täglich dazu. Und immer wollen wir bei diesem wichtigen Thema transparent machen, was wir tun.“
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