Sie folgt auf Jessica Quistorff Königsfurt-Urania: Martina Künzer übernimmt die Herstellung

Martina Künzer

Zum 15.2.2021 hat die Diplomingenieurin Martina Künzer die Herstellung beim Königsfurt-Urania Verlag übernommen. Sie arbeitete mehrere Jahre beim Gerstenberg Verlag und den Verlagen Coppenrath und Hölker sowie im Vertrieb Print von optimal media.

Martina Künzer folgt auf Jessica Quistorff, die sich neuen Aufgaben widmen möchte.

Geschäftsführerin Martina Weihe-Reckewitz: „Wir danken Jessica Quistorff für 13 Jahre engagierte und erfolgreiche Arbeit und wünschen ihr alles Gute. Und wir freuen uns sehr, dass wir mit Martina Künzer eine so berufserfahrene und versierte Herstellerin für uns gewinnen konnten und mit ihr sehr optimistisch in die Zukunft schauen können.“

 

Kommentare (1)
  1. Schon wieder lese ich von einer PERSONALIE. Zum Thema schrieb ich am 16.02.2021 eine Kolumne:
    DAS GEHEIMNIS DER NEUEN HERAUSFORDERUNGEN
    Immer öfter liest man in Verlautbarungen von Konzernen, Großbetrieben oder auch Versicherungen, dass sich MitarbeiterInnen
    auf der Leitungsebene von ihrem bisherigen Berufsfeld trennten. In meinem Fall lese ich in den letzten Jahren von derartigen Vorgängen auch verstärkt im Feld der Verlage. Die Texte sind immer aus denselben Textbausteinen zusammengesetzt, etwa so: „Die bisherige Leiterin der Programmentwicklung des Bruder-Leichtfuß-Verlages, Hildegard Müller-Meier, verlässt den Verlag nach mehr als zwanzig Jahren zum 1. April. Wie aus der Verlagsleitung verlautet, erfolgt die Trennung in beiderseitigem Einvernehmen. ‚Wir verdanken Frau Müller-Meier unendlich viel, sie hat unserem Verlag ein Gesicht verliehen, und wir bedauern ihren Schritt zutiefst, wenngleich wir verstehen, dass sich Frau Müller-Meier neuen beruflichen Herausforderungen stellen möchte.‘ Ihr folgt die bisherige Leiterin der Abteilung Jugendliteratur, die 34jährige Jennifer Firstclass, die sich bereits im Bereich Marketing und Online-Sales große Verdienste erworben hat.“
    Wer sich im Bereich ‚Beurteilungen und Zeugnisse‘ auskennt, vermag eine derartige Hommage zu deuten, zu interpretieren und damit richtig zu verstehen. Es ist uns gelungen, die obige Presse- Mitteilung in Clear-Sprech zu übertragen, doch raten wir nur den wirklich hartgesottenen LeserInnen, im Lesefluss fortzufahren. Für etwaige Nebenwirkungen und Schäden an Leib und vor allem Seele kann keinerlei Gewähr übernommen werden.
    Hier also der Vorgang im Bruder-Leichtfuß-Verlag in Klartext-Fassung:
    „Nach langen Überlegungen entschloss sich die Leitung des Bruder-Leichtfuß-Verlages, das Vertragsverhältnis mit Frau Hildegard Müller-Meier zum 1. April diesen Jahres form- und fristgerecht zu beenden. Frau Müller-Meier war in ihrer Funktion als Leiterin der Abteilung Programmentwicklung schon lange nicht mehr Herrin des Geschehens und sperrte sich immer öfter unumgänglichen Neuerungen, die für die gewinnorientierte Weiterentwicklung unseres Verlages existenziell sind. Insbesondere lehnte sie aus ethischen und moralischen Erwägungen heraus die neue Reihe „Pornographie in Text und Bild im Wandel der Zeiten“ ab. Frau Müller-Meier war den Notwendigkeiten eines Wandels im Verlags-Bild einfach nicht gewachsen. Daher legten wir ihr nahe, sich zum nächstmöglichen Termin neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen und den Verlag auf eigenen Wunsch zu verlassen. Wir werden dabei ihr Ausscheiden wohlwollend begleiten.
    Zur Nachfolgerin wurde die 34-jährige Jennifer Firstclass berufen, die bislang die Jugendbuchsparte betreute. Sie kam in dieser Funktion zu der Einsicht, dass es sich nicht mehr lohnt, eine Generation von Nicht-Lesern und vor allem Nicht-Lesefähigen bzw. Nicht-Lesewilligen mit Verlagsprodukten herkömmlicher Art zu versorgen. Als Fachfrau im Bereich Marketing und Online-Sale wird sich Frau Firstclass insbesondere dem neuen Bereich „Porno-Al Forno“ unseres Hauses widmen.“
    Müßig zu erwähnen, dass mit dem Weggang von Frau Müller-Meier auch der Börsengang des Bruder-Leichtfuß-Verlages einherging. Der Wert der Aktie schoss durch die Decke, als die Neuausrichtung des Verlagsprogramms im männlich dominierten Börsenparkett durchsickerte.
    Nachbemerkung 1
    Am 14. August desselben Jahres wurde an einem Stauwehr des Allerwelts-Flusses eine bereits stark in Verwesung übergegangene Leiche angeschwemmt. Nach eingehenden gerichtsmedizinischen Untersuchungen konnte unzweifelhaft festgestellt werden, dass es sich dabei um eine weibliche Leiche handelte. In einem Gebüsch wurde einige Tage später eine Handtasche aufgefunden mit Ausweispapieren auf den Namen Hildegard Müller-Meier. Diese war seit 5. April des Jahres vermisst worden. Anzeichen für ein Gewaltverbrechen liegen nicht vor, Kriminalpolizei und Forensiker gehen von einem Suizid aus.
    Nachbemerkung 2
    Jennifer Firstclass wurde vom Bundesverband deutscher Verleger Anfang November mit dem Bookseller-Award ausgezeichnet – die After-Party fand im Doll-House statt. Es wurde bedauert, dass Hildegard Müller-Meier nicht auf der Feier gesichtet wurde.

    16.02.2021 Copyright: Dieter Klug

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