Jan Kerbusk geht auf eigenen Wunsch Spiegel Verlag verkauft Harenberg Verlag und damit auch den Buchreport

Das kommt gerade über den Ticker: Der Kölner Verleger Timo Busch übernimmt gemeinsam mit Partnern den Dortmunder Fachverlag Harenberg Kommunikation. Der ist seit  2007 eine Tochter des SPIEGEL-Verlags und in der Buchbranche vor allem bekannt durch sein Fachmagazin Buchreport. Harenberg-GF Jan Kerbusk wird das Unternehmen im Zuge der Übernahme auf eigenen Wunsch verlassen.

Timo Busch hat sich auf B2B-Informationen aus den Bereichen Entertainment, Marketing und Medien spezialisiert mit Fachmedien, zu denen  unter anderem die Marken Blickpunkt:Film, MEEDIAGamesMarkt und Musik Woche gehören.

Stefan Ottlitz, Geschäftsführer des SPIEGEL-Verlags: „Die von Timo Busch geführte Gruppe hat schon in den letzten Jahren einen erfolgreichen Wachstumskurs gezeigt. Wir sind überzeugt, dass wir einen ausgezeichnet geeigneten neuen Eigentümer und starken Partner für unsere Tochter gefunden haben. Wir wünschen Timo Busch und seinem Team viel Erfolg! Gleichzeitig danken wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Harenberg-Verlags und des „Buchreports“ für die hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren und freuen uns, dass wir auf lange Sicht verbunden bleiben werden. Denn auch in der neuen Konstellation vertrauen wir auf ihr Know-how und beauftragen Harenberg mit der Erstellung und Verbreitung der SPIEGEL-Bestsellerlisten, die weiterhin in gewohntem Umfang und hoher Qualität erscheinen sollen. Unser herzlicher Dank gilt auch Jan Kerbusk, der Harenberg seit 2014 erfolgreich geführt und insbesondere die Dienstleistungen rund um SPIEGEL Bestseller kontinuierlich ausgebaut hat. Nun hat er sich entschieden, die SPIEGEL-Gruppe, der er seit 18 Jahren angehört, zu verlassen, um sich etwas Neuem zu widmen. Dafür wünschen wir ihm alles erdenklich Gute.“

Verleger Timo Busch: „Nach der Übernahme der S&L Medien Gruppe im letzten Jahr gehen wir nun den nächsten Schritt im Rahmen unserer Buy-and-Build-Strategie. Harenberg passt hervorragend zu den Fachmedien von Busch Glatz wie Blickpunkt:Film, MusikWoche oder MEEDIA. Wir freuen uns sehr, dieses traditionsreiche Haus weiterentwickeln zu können. Unsere Erfahrungen bei der Neuausrichtung etablierter Fachmedien kommt uns dabei zugute. Unser Schwerpunkt werden die Digital-Angebote sein. Dabei wollen wir natürlich die Synergien zu unseren anderen Geschäften und unsere Stärke in der Entertainment-Branche nutzen. Harenberg wird jetzt wieder zu einem inhabergeführten Verlag. Das wird uns helfen, künftig noch schneller auf die sich ändernden Marktentwicklungen reagieren zu können. Ebenso freuen wir uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der SPIEGEL-Gruppe rund um die SPIEGEL-Bestseller-Produkte. Hier können wir zusammen sicher noch einige Ideen umsetzen.“

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