Das neue Libro-Management teilte am Vormittag mit, es gehe von einer zweijährigen Sanierungsphase und Gewinnen in drei Jahren aus. Vorrangiges Ziel sei es, sich wieder auf das Kerngeschäft (Handel mit Büchern / PBS / Musik) zu konzentrieren. Libro werde der preiswerte Nahversorger mit Selbstbedienung in Filialen mit 200 bis 600qm sein, Hauptzielgruppe die 12- bis 30-jährigen. Nicht zum Kerngeschäft gehörende Beteiligungen wie Lion.cc., Libro Entertainment, CeDe.Ch würden abgegeben, die Suche nach Interessenten beginne. Die deutsche Gesellschaft werde voraussichtlich liquidiert, von deren 19 Filialen seien 14 bereits geschlossen, bis Ende August folge der Rest. Von den Passiva der Libro AG entfallen laut Management 2,2 Mrd. Schilling auf Bankschulden, 0,6 Mrd. auf Lieferantenschulden und 0,9 Mrd. auf Rückstellungen. Werde der Vergleich von den Gläubigern angenommen, würden in den nächsten zwei Jahren halbjährliche Teilzahlungen geleistet, bis die Quote von 40 Prozent erfüllt sei.
Neu gewählte Vorsitzende des Verbands deutschsprachiger Übersetzer/innen literarischer und wissenschaftlicher Werke zur aktuellen Lage
Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des VdÜ (Verband deutschsprachiger Übersetzer/innen literarischer und wissenschaftlicher Werke e.V. / VdÜ in ver.di) in Wolfenbüttel wurden planmäßig neue Verbandsgremien gewählt. Marieke Heimburger aus Tønder wurde