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ESRA: Entschädigungsforderungen gegen Verlag und Autor

Kiepenheuer & Witsch als Verlag des Romans ESRA und der Autor des Buches, Maxim Biller, sind jetzt auch auf Zahlung von Geldentschädigung (Schmerzensgeld) verklagt worden.

Nachdem die beiden Frauen, die meinen, sich in Figuren des Romans erkannt zu haben, im nun schon mehr als drei Jahre andauernden Rechtsstreit das Verbot des Werkes verlangt haben, machen sie in einer am 18. Mai 2006 zugestellten weiteren Klage Zahlungsansprüche von zusammen genommen mindestens 100.000 Euro geltend.

Diese in München eingereichte Zahlungsklage richtet sich, anders als das vorausgegangene, derzeit dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vorliegende Verbotsverfahren [mehr…], nicht nur gegen den Verlag, sondern auch gegen Maxim Biller persönlich.

Der Verlag und der Autor werden sich juristisch gegen die Klage zur Wehr setzen.
Am 9. August 2006 soll darüber vor der 9. Zivilkammer des Landgerichts München I verhandelt werden.

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