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Hölderlin-Preis für Georg Kreisler

Georg Kreisler erhält im Juni den mit 20.000 Euro dotierten Friedrich-Hölderlin Preis der Stadt Bad Homburg für sein Lebenswerk, insbesondere aber für seine Verdienste um die deutschsprachige Lyrik.

In der Pressemitteilung der Stadt Band Homburg heißt es: „Kreisler ist im landläufigen Sinn kein Lyriker, er ist ein Liedermacher und Kabarettist und noch dazu ein populärer. Das macht ihn als ernsthaften Dichter suspekt“, schreibt Ruth Klüger in der FAZ und hält gleichzeitig das Zitat von Daniel Kehlmann dagegen, man könne „Georg Kreisler den besten lebenden deutschen Lyriker nennen“. Dabei spiele die Art des Vortrags der Texte – bei Kreisler ist es das Chanson – keine Rolle, denn, so die Kritikerin, „Gedichte sind diese Texte allemal.“

2009 erschien Kreislers Autobiographie „Letzte Lieder“ im Arche Verlag. Soeben ist nun im Berliner Verbrecher Verlag Georg Kreislers erster reiner Gedichtband „Zufällig in San Francisco – Unbeabsichtigte Gedichte“ erschienen.

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