Vier BuchbloggerInnen stellen sich und jeweils drei Romane vor, die es verdienen, im kommenden Herbst unbedingt gelesen zu werden „Literaturblogs spielen für die lesende Community eine immer wichtigere Rolle“

Während die Literaturanteile in den Feuilletons und öffentlich-rechtlichen Sendern massiv zurückgegeganen sind, spielen die Literaturblogs für die lesende Community eine immer wichtigere Rolle. Wir haben in unserem August-BuchMarkt einige in der Szene führende BuchbloggerInnen dazu eingeladen, sich selbst kurz zu porträtieren und jeweils drei Romane zu nennen, die aus ihrer Sicht verdienen, im kommenden Herbst unbedingt gelesen zu werden. Hier ein kleiner Einblick:

BÜCHERKAFFEE, Alexandra Stiller, buecherkaffee.de

Alexandra Stiller (c) Markus Stiller

„Ich bin 41 Jahre alt und begeistere mich seit jüngster Kindheit für das Lesen. Lesen bedeutet für mich Freiheit, Lesen fördert meine Phantasie, regt mich zum Nachdenken an, macht mich mal glücklich, mal traurig, prägt und bildet mich und erweitert meinen Horizont.

Im Oktober 2011 gründete ich den Literaturblog BücherKaffee.de. Zuerst führte ich den Blog allein, nach und nach bekam ich aber tatkräftige Unterstützung von weiteren RezensentInnen. Gemeinsam durchforsten wir den oft undurchsichtigen Bücher-Dschungel nach Buchperlen. Dabei jagen wir nicht nur den Neuerscheinungen nach, sondern greifen auch sehr gerne zur Backlist.Wir befassen uns in Kolumnen mit aktuellen Literaturthemen und führen Interviews mit AutorInnen.

2018 wurde das BücherKaffee auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Buchblog Award in der Kategorie „Literatur“ ausgezeichnet. “

Meine Lesetipps für diesen Herbst sind:

  • Ulrike Almut Sandig, Monster wie wir, Schöffling & Co, Juli 2020
  • Polly Clark, Tiger, Eisele Verlag, November 2020
  • Beka Adamaschwili, In diesem Buch stirbt jeder, Voland & Quist, August 2020

BUCH-HALTUNG, Marius Müller, buch-haltung.com

 

Marius Müller

„Vor sieben Jahren begann ich das Schreiben auf dem Blog als kleines Seitenprojekt während meines Studiums des Bibliothekswesens. Da die Literatur und die Beschäftigung mit ihr während des Studiums keine Rolle spielte, setzte ich mich auf diese Art und Weise neben dem Studium mit meinen gelesenen Büchern auseinander.

Ein Blog ist eine sehr lebendige Angelegenheit. Eine neue Optik, sich verändernde Lesevorlieben – davon zeugt die Buch-Haltung, die auch mit mir gewachsen ist. Der Anspruch an die Lektüre stieg, die Rezensionen wurden ausführlicher, der Kosmos des Gelesenen wuchs. Es ergaben sich zudem gute Kontakte zu VerlagsmitarbeiterInnen, sowie einige Projekte, die ich digital begleiten konnte, darunter der Bayerische und Deutsche Buchpreis. Auch beim diesjährigen Blogbuster-Preis durfte ich als Teil der Jury mitwirken.  Ich selbst bin durch das Bloggen zu einem aufmerksameren und kritischeren Leser geworden, der Trends und gehypte Bücher nun auch kritischer hinterfragt. Und nicht zuletzt profitiere ich in meinem Beruf als Bibliothekar von der vielfältigen Lektüre.“

Hier drei Romane, die ich unbedingt zur Lektüre empfehle:

  • Leander Fischer: Die Forelle, Wallstein Verlag, August 2020
  • Ava Farmehri: Im düstern Wald werden unsre Leiber hängen, Edition Nautilus, Oktober 2020
  • Atef Abu Saif: Ein Leben in der Schwebe, Unionsverlag, September 2020

… Lesen Sie den kompletten Artikel ab Seite 24 im aktuellen BuchMarkt. 

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