Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: Ein exzellentes Debüt, eine große Überraschung und ein grandioses Buch über Hannah Arendt

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Monika Maron geht zu Hoffmann und Campe“: Hamburger Verlag kündigt Erzählung Bonnie Propeller schon für Dezember an (mehr).
  • „Neues von einem Sozialhilfe-Empfänger“: Friedrich Merz legt sein Programm vor. „Wir kennen alle diese Prosa. Normalerweise wird sie uns reich bebildert in Großbuchstaben unaufgefordert in die Briefkästen geliefert und nur die abgehärtesten unter uns werfen erst einen Blick hinein, bevor sie die Drucksache in den Papierkorb werfen. Neue Zeit. Neue Verantwortung aber hat 238 Seiten und wir sollen 22 Euro dafür ausgeben. Das ist sehr, sehr viel verlangt. Die 22 Euro sind noch das kleinere Übel. Die 238 Seiten scheinen mir das eigentliche Hindernis.“
    Friedrich Merz, Neue Zeit. Neue Verantwortung. Demokratie und Soziale Marktwirtschaft im 21. Jahrhundert (Econ)
  • „Niemand ist je weit weg“: Ein autobiografischer Roman von Jessica Andrews. „Sie weiß ihre Worte so zu wählen und setzen, dass sie Licht werfen auf kleine alltägliche Szenen, dass Eindrücke und Bilder bleiben.“
    Jessica Andrews, Und jetzt bin ich hier (Hoffmann und Campe)

  • „Französische Zustände“: Monika Marons Bücher erscheinen jetzt bei Hoffmann und Campe (mehr).
  • „Alles, was ich über Tennis weiß“: Andrea Petković ist „ein exzellentes Erzähldebüt geglückt“. „Phasenweise, vor allem wenn es explizit nicht um Tennis geht, vergisst man, dass sie ‚die Petko‘ ist, wie sie ihre Anhänger rufen. Sie ist dann einfach nur eine exzellente Kurzgeschichtenschreiberin mit der Gabe, auch kleine Dinge zu sehen, die man gerne übersieht.“
    Andrea Petković, Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht (Kiepenheuer & Witsch)
  • „Dem Irrtum in die Augen schauen“: Ein „grandioses Buch“ über Hannah Arendt: „Bernsteins glänzend von Andreas Wirthensohn übersetztes und mit hilfreichen Bemerkungen angereichtertes Buch bietet ein engagiertes Plädoyer für ein offenes, dem Irrtum in die Augen schauendes Denken.“
    Richard J. Bernstein, Denkerin der Stunde. Über Hannah Arendt (Suhrkamp)

Neue Taschenbücher

  • „Der Kinotraum von Kumponotko“: Risto Pakarinen, Wunderbar wie Jennifer (Rowohlt)
  • „Die Hölle dauert ewig“: Bill Deverly, Dodgers (Diogenes)
  • „Keinem bleibt seine Gestalt“: Christoph Ransmayr, Die letzte Welt (S. Fischer)
  • „Die Kunst, Mahler zu erzählen“: Peter Revers, Mahlers Sinfonien (C.H. Beck)
  • „Die Krise buddhistisch“: Milena Michiko Flašar, Ich nannte ihn Krawatte (Wagenbach)
  • „Kultur – die zweite Natur des Menschen“: Georg Simmel, Essays zur Kulturhphilosophie (Felix Meiner Verlag)

  • „Eine Altersliebe“: Monika Maron wechselt zu Hoffmann und Campe.
  • „Was reizte den König an der Lügnerin?“: Marita Krauss legt eine Biographie der Tänzerin Lola Montez vor. Ihr ist es gelungen, „Zugang zu Quellen zu erhalten, die andere Lola-Biographen nicht hatten“.
    Marita Krauss, „Ich habe dem starken Geschlecht überall den Fehdehandschuh hingeworfen.“ Das Leben der Lola Montez (C.H. Beck)
  • „Liebkosungen mit leicht aggressiver Note“: Christian Metz kitzelt aus einem starken Körpergefühl „ziemlich viele Seiten heraus“. „Stupend belesen im literarischen, philosophischen und medizingeschichtlichen Schrifttum, präsentiert Metz eine Fülle verblüffender Kitzelfunde.“
    Christian Metz, Kitzel. Genealogie einer menschlichen Empfindung (S. Fischer)
  • „Die bayerischen Buddenbrooks“: In Christoph Nußbaumeders erzählerischem Debüt wird „jede Generation auf ihre eigene Weise desillusioniert“. „Mit dem Gespür des Dramatikers, der große Zeitsprünge in symbolträchtigen Szenen und zwischenmenschlichen Begegnungen pointieren kann, hat er ein süddeutsches Familienepos geschrieben, das eine große Überraschung ist.
    Christoph Nußbaumeder, Die Unverhofften (Suhrkamp)
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