Für ihr Kindersachbuch „Von Moskau nach Wladiwostok – Eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn“ (Gerstenberg) Der LUCHS-Preis Oktober geht an Alexandra Litwina und Anna Desnitskaya

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Der LUCHS-Preis Oktober geht an Alexandra Litwina und Anna Desnitskaya für ihr Kindersachbuch Von Moskau nach Wladiwostok – Eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn, welches beim Gerstenberg Verlag erschienen ist und von Lorenz Hoffmann und Thomas Weiler übersetzt wurde. Empfohlen für Leserinnen und Leser ab zehn Jahren.

Radio Bremen stellt das Buch und die aktuellen Preisträger vor: am Donnerstag, den 7. Oktober 2021, um 15.10 Uhr auf Bremen Zwei und am Sonnabend, den 9. Oktober 2021, um 13.40 Uhr auf COSMO. Das Gespräch zum Buch wird online abrufbar sein unter www.radiobremen.de/luchs.

Die Autorin Alexandra Litwina und die Illustratorin Anna Desnitskaya informieren in ihrem faktenreichen Sachbuch über das Leben entlang der transsibirischen Eisenbahn, von Moskau bis nach Westsibirien und Fernost. Die Autorinnen machen Halt an 38 Bahnhöfen und sprechen mit Kindern und Erwachsenen, die entlang der Strecke leben. Die Menschen erzählen von ihren persönlichen Biografien – viele entstammen Eisenbahnerfamilien – und deren Verbindungen zu der Strecke. Da ist zum Beispiel der Vater von Tanja aus Sima, der mithilfe von Ultraschall nach Schäden in den Gleisen sucht. Das Buch gibt wertvolle Tipps für das Reisen mit der transsibirischen Eisenbahn, etwa werden für die persönliche Mitnahme von Salz und Zucker die Kapseln leerer Überraschungseier empfohlen.

Die Illustrationen von Anna Desnitskaya gäben dem Buch „ein Gefühl von Geschwindigkeit, Dynamik und Weite“, lobt Judith Scholter in der aktuellen Ausgabe der ZEIT. Sie stuft das Sachbuch als sehr anspruchsvoll ein. Begriffe, wie die „Dekabristen“, die zwar im Glossar erklärt werden, wären für viele Leserinnen und Leser dennoch schwierige Fremdwörter. Scholter empfiehlt das Buch für jedes Alter: „Denn wer immer schon eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn machen wollte, sollte mit diesem Buch beginnen.“

Jeden Monat vergeben DIE ZEIT und Radio Bremen den LUCHS-Preis für Kinder- und Jugendliteratur. Aus den zwölf Monatssiegern wird der Jahres-LUCHS gewählt. Die Jury bilden Brigitte Jakobeit, Übersetzerin, Anja Robert, Redakteurin bei Radio Bremen, Benno Hennig von Lange, Junges Literaturhaus Frankfurt, und Klaus Humann, ehemaliger Verleger des Carlsen und Aladin Verlags. Den Vorsitz hat Katrin Hörnlein, die bei der ZEIT das Ressort Junge Leser und die Kinder- und Jugendliteratur verantwortet.

Die LUCHS-Jury empfiehlt außerdem: das Kinderbuch Aus heiterem Himmel von Jon Klassen (NordSüd), empfohlen ab fünf Jahren, das Kinderbuch Zwei von jedem  von Rose Lagercrantz und Rebecka Lagercrantz (Moritz), empfohlen ab neun Jahren und das Jugendbuch Die Nacht so groß wie wir von Sarah Jäger (Rowohlt), empfohlen ab 14 Jahren.

 

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