
Zur Unterstützung der Gastronomie und des Handels und auch, um den Ausfall der neuen Genussführer-Ausgabe ein Stück weit zu kompensieren, senkt der Verlag zudem den Ladenpreis der aktuellen Ausgabe 2019/20 um die Hälfte – von derzeit 28 auf 14 Euro. Der neue Preis gilt ab dem 6. August. „Das erhöht die Verkaufschancen und hilft somit hoffentlich auch unseren Genussführer-Lokalen“, hofft oekom-Vertriebsleiterin Christine Burk. „Zumal gerade jetzt viel mehr Leute ihren Urlaub in Deutschland verbringen.“
„Die Gastronomie zählt zu den Branchen, die am stärksten unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden“, betont auch Wieland Schnürch. „Sie spielt zugleich eine entscheidende Rolle dabei, unser aktuelles Lebensmittel-System in ein besseres zu überführen.“ Deswegen sei es wichtig, die Gastronomen, die sich für ihre Region verantwortlich zeigen und in lokalen Netzwerken engagieren, insbesondere jetzt zu unterstützen.
Der seit 2013 von Slow Food Deutschland herausgegebene Slow Food Genussführer konnte sich in den letzten Jahren auf dem dritten Verkaufsrang in der Riege der bekanntesten Restaurantführer etablieren und erscheint seit 2015 in zweijährigem Rhythmus. Sein Ziel ist es, „einfachere“ Gasthäuser und Restaurants in Deutschland vorzustellen, die Slow-Food-Prinzipien „gut, sauber, fair“ umsetzen, auf Geschmacksverstärker und auf „Convenience“ verzichten.