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Preisbindung wird nun per Volksabstimmung entschieden

Das Referendum gegen die Buchpreisbindung ist nun formell bekannt gegeben worden. Die Schweizer Bundeskanzlei hat sie gestern im Bundesblatt bekanntgegeben.

Initiiert wurde das Referendum von einem überparteiliches Komitee aus Jungfreisinnigen, JSVP, und Exponenten der Grünliberalen und Piratenpartei sowie Nationalräten der FDP und SVP. Getrommelt hat Medienhändler und Migros-Tochter ex libris. Sie wollen die das vom Schweizer Parlament am 18. März beschlossene Gesetz zur Regulierung der Bücherpreise zu Fall bringen. Von den 60.433 eingereichten Unterschriften sind laut Bundeskanzlei 60.124 gültig.

„Nein zu überteuerten Büchern“ hieß die Kampagne von ex libris. „Bücher sind keine Turnschuhe“ setzt nun der SBVV entgegen. Die Volksabstimmung wird voraussichtlich an einem der vier offiziellen Termine im kommenden Jahr durchgeführt (11. März, 17. Juni, 23. September oder 25. November 2012).

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