Doch kein doppelter Bücher-Preis? Bertelsmann, Holtzbrinck und Ravensburger wollen bei Splitting nicht sponsern

„Aus der vom Börsenverein als Kompromiss gedachten Teilung des Buch-Oscar in den „Deutschen Bücher Preis“ Leipzig (Frühjahr) und den „Internationalen Buchpreis“ München (November) wird wohl nichts. Die Verlagsgruppen Holtzbrinck und Random House Deutschland (Bertelsmann) wie auch die Ravensburger ziehen nämlich ihre finanziellen Zusagen zurück, sofern es statt des ursprünglich geplanten einen Preises tatsächlich deren zwei gibt. Theo Schaefer, Pressesprecher der Verlagsgruppe Random House, begründet den Einspruch für Bertelsmann ähnlich: „Bei der Zusage unserer finanziellen Unterstützung ging es noch um eine einzige Preisverleihung. Und eine jährlich einmalige Preisverleihung ist unerlässlich, um den neuen Preis öffentlichkeitswirksam zu machen. Eine doppelte Preisverleihung im selben Jahr, an zwei Orten, zu zwei Terminen, würde diesen großartigen Plan zum Scheitern verurteilen. Und dafür können wir kein Geld zur Verfügung stellen.“ Auf den Ort der Preisverleihung wollen dem Vernehmen nach die drei Sponsoren keinen Einfluss nehmen.“

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