Lesetipp iRights: Urheberrecht schafft Anreiz für Innovation, so Ex-Financial-Times-Chef in Bericht für britische Regierung

Der ehemalige Chef der Financial Times, Andrew Gowers, fordert in einem Bericht für die britische Regierung, dass die Gesetze zum Schutz geistigen Eigentums nicht radikal geändert werden sollte, aber reformiert werden müssen, damit sie eine bessere Balance schaffen zwischen den Bedürfnissen von Öffentlichkeit Rechteinhabern. Das berichtet das Online Portal iRights.

„Ein ideales System des geistigen Eigentums schafft Anreize zur Innovation, ohne den Zugang für Verbraucher und Folgeinnovatoren unnötig einzuschränken“, zitiert iRights Gowers aus seinem Vorwort. In diesem Sinne empfehle er, das britischen Regulierungssystem für geistiges Eigentum in drei Aspekten zu reformieren: bestehende Rechte sollen besser durchgesetzt werden können; die Kosten dafür, Schutzrechte anzumelden und durchzusetzen, aber auch anzufechten, sollten für alle Betroffenen verringert werden; vorhandenes geistiges Eigentum sollte flexibler genutzt werden können.

Insbesondere die Forderung von Musikern (unter anderem Cliff Richard, Paul McCartney, Peter Gabriel und U2), die Schutzfrist an ihren Songs die derzeit bei 50 Jahre nach Ableben liegt, auf siebzig Jahre auszudehnen, haben starke Diskussionen auf der Insel ausgelöst.

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