UMGEBLÄTTERT: Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und alle langweilen sich beim „Fifty Shades of Grey“-Film

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell

einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

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Frankfurter Rundschau

Heute nix.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Felicitas von Lovenberg war im Frankfurter Schauspielhaus beim Gespräch Michel Friedman und Martin Walser über „Unser Auschwitz“ dabei.

Den Preis, den Paketzusteller, Kassenfrauen und Gebäudereiniger für unsere Bequemlichkeit zahlen: Friederike Bahl Macht und Herrschaft in der Servicegesellschaft (HIS Verlag) und Philipp Staab Macht und Herrschaft in der Servicegesellschaft (HIS Verlag).

Fiktion und dokumentarisches Material gemischt: die Affäre eines SS-Offiziers mit einer Jüdin: Dasa Drndic Sonnenschein (HoCa).

Dietmar Dath über den Film Fifty Shades of Grey: „Ein Bucherfolg unter der Gürtellinie, ein Film unter Niveau“.

Interview mit dem algerischen Schriftsteller Kamel Daoud.

Prag würdigt Charlie Hebdo mit einer Ausstellung, in der die Strategie des Satireblattes deutlich werden soll.

Die Welt

Richard Kämmerlings über den „Frankfurter Literaturstreit“. Dort hat der Leiter des Literaturhauses, Hauke Hückstädt dem Kulturdezernenten Felix Semmelroth einen geharnischten offenen Brief geschrieben, weil das Kulturamt selbst die „kulturelle Infrastruktur“ beschädige. Zum Beispiel mit kostenlosen Events, während die Förderung des Literaturhauses stagniere.

„Peinlich genau“ und „keimfreie Bilder“ und Elmar Krekeler fand die Sitze im Kino noch mit das Beste am Film Shades of Grey. Und die Hauptdarstellerin zeige brav die drei ihr zur Verfügung stehenden Gesichtsausdrücke beim Sex. Das ist doch schon mal was.

Dagegen: Inherent Vice nach Thomas Pynchon sei ein „Meisterwerk des paranoiden Realismus“ – so Jan Küveler.

Süddeutsche Zeitung

Schöner Widerspruch: Die Bayerische Staatsbibliothek digitalisiert alles, was irgendwie unter den Scanner zu kriegen ist, aber die Lesesäle haben massenweise Zulauf. Also die, wo die „richtigen“ Bücher stehen. Johan Schloemann auf den Spuren eines Phänomens.

Joseph Roth als Reporter in der Ukraine und Rußland: C.H. Beck hat in der textura-Reihe die schon seinerzeits aufsehenerregenden (weil nicht dem damals üblichen Revolutionstourismus huldigenden) Reportagen neu ediert.

Was sich von amerikanischen Universitäten lernen läßt: Mark Roche Was die deutschen Universitäten von den amerikanischen lernen können und was sie vermeiden sollten (Felix Meiner).

Und natürlich Fity Shades of Grey: „Lahme Liebesgeschichte“ und eher „Blümchensex als Sadomaso“. Na denne…

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